Kenso, 17.10.: "150 € im Monat max", "nenne es Hustler". Technische Namen (workers*) bleiben. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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Hustler – Design
Stand: 17.10.2026 · Status: freigegeben von Kenso am 17.10.2026 · Ersetzt den pausierten Bereich „Leads“ in WOMS
Kennzeichnung: [Kenso] = vom Inhaber entschieden. [Claude] = mein Vorschlag, den ein Builder ändern darf, wenn er einen guten Grund hat. Alles andere ist Hintergrund.
Unterlagen:
- Pixel-Entwürfe: https://claude.ai/artifact/6jju68iNKCYey1c7w1vTyq. Quellcode in
/root/reports/workers-2026-10-16/entwuerfe/:sprites.js,roster.js,scene-turm.js= gewählter Entwurf C „Hochhaus“. - Recherchen in
/root/reports/workers-2026-10-16/:recon/: alte Technik, Daten und Doppel-Schutz, Portal-Bausteine, Pixel-Vorbilder, Kosten, Quellen und Zustellbarkeitkanaele/: Recht, Portale, Brief und Neugründungen, Inboundprobe-scout/ergebnis.json: echte Anfragen der letzten 7 und 30 Tage
1. Worum es geht
Name in der Oberfläche: Hustler [Kenso, 17.10.]; technische Namen bleiben workers*. Das Wort „Worker“ für eine einzelne Figur oder Rolle (workerId) bleibt unverändert; was für Mitarbeiter und was für Interessenten sichtbar ist, regelt Abschnitt 11, Punkt 5.
WEBklar will, dass eine „Claude-Armee“ nachts selbstständig Kunden findet und Gespräche mit ihnen aufbaut, bis ein Deal abgeschlossen ist. Kenso beschreibt den Traum so: Er wacht morgens auf, öffnet Hustler und sieht neue Kunden, abgeschlossene Abos und verkaufte Websites. [Kenso]
Hustler ersetzt den grau geschalteten Menüpunkt „Leads“ in WOMS. Der Name ist bewusst verspielt: Die Hustler sind die „Arbeiterklasse“. [Kenso] Die Arbeit wird als kleines Pixel-Spiel auf weißem Grund gezeigt: ein Hochhaus im Querschnitt, in dem kleine Claude-artige Figuren mit Dokumenten herumlaufen. Ein Overseer steuert alle. Jede Figur lässt sich anklicken und zeigt ihr Modell und ihre Aufgabe. [Kenso]
Warum jetzt: Es gibt jetzt API-Guthaben bei Anthropic, mit dem sich das automatisieren lässt. [Kenso]
Der Schwerpunkt ist Kundenfindung und Gesprächsaufbau, nicht der Website-Bau. Websites werden erst gebaut, wenn ein Interessent Ja zu einer Gratis-Vorschau gesagt hat. [Kenso]
Lehren aus der alten Lead-Automatik (lief bis 30.09.2026, Code in /opt/webklar-automation):
- In 10 Wochen fand sie 95 Leads, alle aus einer einzigen Branche (Autolackierer).
- Sie brachte 0 Deals und hat nie automatisch eine Mail verschickt.
- Pro Lead hat sie Fake-Kunden, Tickets, Logins und Repos angelegt. Damit war die echte Kundenliste zugemüllt, und genau deshalb wurde die Automatik pausiert.
- Kenso will einen kompletten Neubau. Die alte Technik dient nur als Steinbruch für Ideen. [Kenso]
2. Ziele, Nicht-Ziele, Anti-Ziele
Ziele
- Abgeschlossene Deals und echtes Geld. Ein Deal heißt: Der Kunde bucht ein Abo im Kundenportal. [Kenso: Deals und Geld als Endprodukt] Dass der Abschluss über den Portal-Kauf läuft, ist mein Vorschlag. [Claude]
- Leute finden, die eine Website brauchen, auf zwei getrennten Wegen [Kenso]:
- Anfragen: Menschen und Betriebe, die selbst öffentlich nach einer Website gefragt haben.
- Ohne Website: Betriebe ohne oder mit stark veralteter Website, die nie gefragt haben.
- Jedem Interessenten zuerst eine Gratis-Vorschau anbieten. Gebaut wird erst nach seinem Ja. [Kenso]
- Gespräche bis zum Abschluss führen, so weit wie möglich automatisch. [Kenso]
- Jeder jemals gefundene Betrieb wird festgehalten. Kein Betrieb wird zweimal recherchiert oder angeschrieben, auch nicht von einem anderen Team. [Kenso]
- Ein Pixel-Hochhaus, das schön aussieht. Jeder Worker hat genau eine Rolle, und man kann seine Arbeit nachverfolgen. [Kenso]
Nicht-Ziele
- Briefe. Die sind für den Anfang zu teuer, deshalb gibt es auch keinen vorbereiteten Schalter dafür. [Kenso]
- Anrufe. Weder ein Bot ruft an, noch ruft jemand die Bot-Lead-Liste ab. Sie ist nur eine Liste. [Kenso]
- Websites bauen, ohne dass der Interessent Ja gesagt hat. [Kenso]
- Bot-Schutz umgehen, also Cloudflare, Captchas, Logins oder Ratenlimits. Gesucht wird nur, wo es erlaubt ist, dafür im ganzen Internet. [Kenso]
- Kontaktformulare, LinkedIn-, Xing-, Instagram- und Facebook-Direktnachrichten, WhatsApp oder SMS als Erstkontakt. Rechtlich zählen sie wie E-Mail-Werbung (OLG Hamm 2023). [Claude]
- Öffentliche Ausschreibungen. Sie sind für WEBklar zu groß und brauchen verbindliche Angebote mit Unterschrift. Später kann ein eigener Raum dafür dazukommen. [Claude]
Anti-Ziele (das wäre ein Fehlschlag, selbst wenn die Technik läuft)
- Bot-Leads tauchen in den echten Kunden, Leads oder Tickets auf. Genau das hat Leads zu Fall gebracht. [Kenso: eigene Kategorie, unterscheidbar]
- Die Mail von webklar.com landet im Spam oder wird gesperrt. Davon hängen Portal-Mails, Rechnungen und Kensos Postfach ab.
- Abmahnungen durch Masse oder durch ein zweites Anschreiben nach einem Widerspruch.
- Plattform-Konten werden gesperrt, weil ein Bot dort selbst Nachrichten abgeschickt hat.
- Ein Bot verspricht Preise, Rabatte oder Leistungen, die es nicht gibt.
- Die Kosten laufen nachts aus dem Ruder.
- Das Spiel zeigt Fantasie statt der echten Arbeit.
3. Rahmenbedingungen
Recht (Recherche in kanaele/recht-kanaele.md; keine Rechtsberatung)
- Werbe-Mails: Werbe-Mails an Firmen ohne vorherige Einwilligung sind nach UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2 unzulässig und abmahnfähig. Das gilt auch, wenn die Website „verschenkt“ wird. Kenso kennt das Risiko und hat für die Etage „Ohne Website“ trotzdem E-Mail mit höchstens 3 Mails am Tag gewählt. [Kenso] Die Schutzmaßnahmen dazu stehen in Abschnitt 8.
- Antworten auf öffentliche Anfragen: Wer selbst öffentlich fragt, dem darf man antworten. Die Antwort geht einmal über den Weg, den er gewählt hat, ohne Folge-Serie.
- DSGVO:
- Art. 14 verlangt bei der ersten Kontaktaufnahme: Quelle der Daten, Zweck, Rechtsgrundlage und berechtigtes Interesse.
- Art. 21 verlangt beim ersten Kontakt einen klaren Widerspruchshinweis.
- Gespeichert werden darf nur so viel wie nötig.
- KI-Verordnung Art. 50 (gilt seit 02.08.2026): Ein Bot, der mit Menschen schreibt, muss das spätestens bei der ersten Interaktion offenlegen, und zwar mit dem Hinweis, für wen er handelt. Auch die Nutzungsregeln von Anthropic verlangen das und verbieten Spam.
- Vorschau-Seiten: Keine Fotos, Texte oder Logos des Betriebs kopieren (Urheber- und Markenrecht). Stattdessen eigene Texte, lizenzfreie oder selbst erzeugte Bilder, den Firmennamen als Schriftzug, einen geheimen Link und
noindex.
Plattformen
- Wo die Nutzungsbedingungen Bots verbieten, liest und schreibt kein Bot direkt auf der Seite. Das gilt zum Beispiel für Kleinanzeigen, Facebook, Upwork und MyHammer.
- Lesen läuft dort über die Suchaufträge der Plattform, die per Mail in unser Postfach kommen, oder über Suchmaschinen-Ergebnisse.
- Schreiben: Der Bot bereitet die Nachricht vor, ein Mensch kopiert sie und drückt auf Senden. [Kenso: halbautomatisch, dann ist es nicht gebottet]
robots.txtund Ratenlimits werden eingehalten. [Kenso: ohne Umgehungen]
Mail-Infrastruktur
- Die Hetzner-AGB (Webhosting, § 4) verbieten unaufgeforderte Werbung und erlauben eine sofortige Sperre. Deshalb kommen Kaltmails nie über webklar.com oder das Hetzner-Konto, sondern über eine eigene Domain bei einem eigenen Mail-Anbieter. Dazu gehören SPF, DKIM, DMARC und eine kurze Aufwärmphase. [Claude]
- Transaktions-Anbieter wie Postmark, Brevo oder SES verbieten Kaltakquise und kommen nicht in Frage.
Server
- Ein Server mit 8 Kernen und 16 GB RAM. Es gab schon mehrfach OOM-Kills (siehe Server-Notizen).
- Deshalb läuft kein Claude-Code- oder Agent-SDK-Prozess pro Worker. Ein schlanker Dienst ruft die Messages- und Batch-API direkt auf.
- Browser-Screenshots für den Prüfer laufen nur seriell und mit Speichergrenze. [Claude]
Bestehende Systeme
- WOMS: React 18, Vite, weißes Theme, Appwrite-Datenbank
woms-database. - Kundenportal (project.webklar.com): Node, Appwrite, Stripe-Abo-Checkout und Vorschau-Hosting unter
<sub>.project.webklar.com. - Abos (Stand heute):
- Hosting 20 €/Monat
- Wartung 50 €/Monat
- Laufzeit jeweils 12 Monate
- § 19 UStG, also ohne MwSt.
Modelle: claude-opus-5-5, claude-sonnet-5-5, claude-haiku-5-5. Haiku ist günstig, Opus das stärkste Modell. [Kenso: besseres Modell für die Websites, günstigere Modelle zum Sparen]
4. Der Ablauf
Es gibt zwei Eingänge, die in denselben Gesprächs- und Abschlussweg münden.
4.1 Eingang „Anfragen“: Menschen, die gefragt haben
- Finden. Pro Quelle ein spezialisierter Worker, siehe Abschnitt 5. Jeder neue Fund wird sofort im Nie-doppelt-Register geprüft und eingetragen.
- Bewerten. Bea prüft:
- Ist es eine echte, aktuelle Anfrage für eine Website?
- Passt sie zu WEBklar, also kleiner Betrieb, Verein oder Selbstständiger, nicht zu groß?
- Ist sie nicht schon beantwortet? Das Ergebnis ist eine Punktzahl mit Begründung. [Claude]
- Erstantwort. Clara schreibt eine kurze, persönliche Antwort mit dem Angebot einer Gratis-Vorschau, mit KI-Hinweis und den Pflichtangaben. [Kenso: Gratis-Vorschau anbieten]
- Darf ein Bot auf der Plattform nicht senden, landet die Antwort im Freigabe-Pult. Dort klickt ein Mensch auf „Kopieren & Anfrage öffnen“ und sendet sie selbst. [Kenso]
- Hat der Anfragende selbst eine E-Mail-Adresse genannt und um Angebote gebeten, geht die Antwort automatisch per Mail raus. Gesendet wird über Max (die einzige Rolle, die Mails verschickt) von der eigenen Absender-Domain. Bis diese Domain eingerichtet ist, landen auch solche Antworten im Freigabe-Pult. [Claude]
- Gespräch (Abschnitt 4.3).
4.2 Eingang „Ohne Website“: Betriebe, die nie gefragt haben
-
Finden. Pro Branche ein Raum mit einem Scout, siehe Abschnitt 5. Ein Suchlauf liefert 10 Kandidaten. [Kenso]
- Pro Nacht gibt es standardmäßig einen Lauf mit 10 Kandidaten. Die Branchen-Räume kommen reihum dran, und Otto wählt Raum und Region nach dem Suchprotokoll. Mehr Läufe pro Nacht lassen sich in den Einstellungen freischalten. [Claude: passt zu 3 Mails am Tag und hält die Suchkosten klein]
- Gesucht wird über erlaubte Quellen: Suchmaschinen, Google Places API, OpenStreetMap und das Impressum auf der eigenen Website des Betriebs.
- Die Mail-Adresse kommt nur aus dem Impressum oder von der Kontaktseite der eigenen Website des Betriebs. Adressen werden nie nach Muster geraten, und Facebook-Seiten werden nicht ausgelesen. [Claude]
- Eine veröffentlichte Mail-Adresse ist Pflicht für einen Mail-Platz. Ohne sie kommt der Betrieb mit dem Grund „keine veröffentlichte Mail“ in die Bot-Lead-Liste. Folge davon: Betriebe ganz ohne Website haben fast nie eine Mail-Adresse und werden deshalb meist nur gelistet. In der Praxis schreibt die Etage vor allem Betriebe mit stark veralteter Website an. [Claude, ergibt sich aus „nur E-Mail“ und „nur veröffentlichte Adressen“]
-
Bewerten. Bea vergibt Punkte für:
- fehlende oder veraltete Website
- gute Bewertungen
- sympathischen Eindruck
- keine Kette oder Franchise
- eine Mail-Adresse im Impressum
Kriterien und Punkteformel dürfen sich an der alten Automatik orientieren. [Claude]
-
Aufteilen. Die 3 besten bekommen einen Mail-Platz. [Kenso: Top 3; die anderen 7 in eine Liste]
- Weil es höchstens 3 Mails am Tag gibt, gelten die Top 3 über alle Branchen-Räume einer Nacht zusammen, nicht pro Raum. [Claude: so passen „10 → Top 3“ und „max. 3 Mails“ zusammen]
- Alle übrigen Kandidaten kommen mit Telefonnummer und dem Grund, warum sie nicht genommen wurden, in die Bot-Lead-Liste. Diese Betriebe bekommen keine Website und keinen Anruf. [Kenso]
-
Erstmail. Max schreibt die Mail: kurz, persönlich, mit dem Angebot einer Gratis-Vorschau und allen Schutzmaßnahmen aus Abschnitt 8.
- Pro Tag gehen höchstens 3 unverlangte Mails raus. [Kenso] Dazu zählen die Erstmails und die eine Nachfass-Mail, die nach 7 Tagen kommt. [Claude]
- Die Mails gehen vollautomatisch raus, ohne Freigabe. [Kenso: vollautomatisch, wo erlaubt]
- Versendet wird nur werktags zwischen 9 und 16 Uhr. [Claude]
-
Gespräch (Abschnitt 4.3).
4.3 Gespräch, Bau und Abschluss (für beide Eingänge gleich)
-
Posteingang. Nora liest jede Antwort, ordnet sie dem richtigen Faden zu und sortiert sie:
- Ja
- Frage
- Nein
- Abmelden oder Widerspruch
- Abwesenheitsnotiz
- Unzustellbar
- Beschwerde oder rechtliche Drohung
Bei Nein, Abmelden oder Widerspruch wird der Betrieb sofort und für immer auf die Sperrliste gesetzt. [Claude]
-
Ja zur Vorschau. Der Bau-Auftrag geht an die Werkstatt. [Kenso: erst nach Ja bauen]
- Bob, Bianca und Ben bauen mit Opus. [Kenso: besseres Modell für die Website]
- Paul prüft Desktop- und Handy-Ansicht, Texte und die Rechtsregeln für Vorschauen. Bei Mängeln geht die Seite zurück, bis sie passt. [Kenso: Schleife]
- Nach 3 Runden ohne Erfolg geht der Auftrag an einen Menschen. Das verhindert eine endlose Kostenschleife. [Claude]
-
Link schicken. Die geprüfte Vorschau geht über denselben Weg raus wie das Gespräch: per Mail automatisch, auf Plattformen mit Bot-Verbot über das Freigabe-Pult.
- Die ersten 10 Vorschau-Links gehen vor dem Versand über das Freigabe-Pult. Danach laufen sie automatisch. Ein Schalter regelt das: „erste N“, „immer“ oder „nie“. [Claude: schützt vor einer schlechten Seite mit fremdem Firmennamen, solange das System neu ist]
- Ein „Ja“, bei dem Nora unsicher ist, geht immer ins Pult, bevor die Werkstatt etwas baut.
- Bleibt der Interessent nach dem Link still, kommt nach 5 Tagen genau eine Erinnerung, danach ist Ruhe. [Claude]
-
Weiterreden. Clara (Plattform) und Max (Mail) beantworten Fragen im jeweiligen Faden. Theo übernimmt, sobald es ums Kaufen geht. Seine Nachrichten sind Entwürfe: Per Mail verschickt sie Max, auf Plattformen landen sie im Pult.
- Er erklärt das Angebot und schickt den Weg ins Portal.
- Er nennt nur Preise und Angebote, die in den Hustler-Einstellungen hinterlegt sind.
-
Abschluss. [Kenso, 17.10.]
- Der Interessent bekommt einen „Website übernehmen“-Link ohne Login, mit einem geheimen Token nur für ihn.
- Der Link führt in einen Abo-Checkout mit denselben Zustimmungen wie der normale Portal-Checkout: aktuelle Abo-Bedingungen, Widerruf und Leistungsbeginn, Kundenart Betrieb oder Privat. Dazu kommen die Angaben, die Stripe braucht.
- Erst nach der Zahlung legt der Stripe-Webhook den WOMS-Kunden an (Status
customer), schaltet den Portal-Zugang frei und schickt die Zugangsdaten mit einer neuen Portal-Mail (K44 oder höher). Die Vorschau wird dabei dem Kunden zugeordnet. - Vorher taucht der Interessent in keiner Kunden-, Lead- oder Projektliste auf.
-
Übergabe an Menschen. Folgendes geht immer an das Freigabe-Pult und wird nie vom Bot beantwortet [Claude]:
- Beschwerden, Abmahnungen und rechtliche Drohungen
- Preisverhandlungen außerhalb der hinterlegten Angebote
- alles, was der Bot nicht sicher einordnen kann
- Fragen nach einem Menschen
5. Das Hochhaus: Etagen, Räume, Rollen
[Kenso]
- Hochhaus im Querschnitt, weißer Grund, kleine Claude-artige Figuren mit Dokumenten.
- Die Etagen sind in Räume unterteilt. Jeder Worker hat genau eine spezialisierte Rolle: Wer Mails schickt, schickt nur Mails. Wer Foren liest, liest nur Foren.
- Jede Rolle ist nachverfolgbar.
- Die Such-Etagen sind der größte Bereich.
[Claude]
- Am Hut erkennt man das Modell: Kommandomütze für den Overseer (Opus), Krone für Opus, Kappe für Sonnet, Mütze für Haiku.
- Es sind eigene Figuren, nicht das Claude-Maskottchen „Clawd“, das Anthropic gehört.
Die Besetzung zum Start [Claude, Namen und Zuschnitt änderbar]:
| Etage (oben → unten) | Raum | Worker | Modell | Einzige Rolle |
|---|---|---|---|---|
| Kommandobrücke | Brücke | Otto | Opus | Overseer: plant die Nacht, verteilt Aufträge, achtet aufs Budget, schreibt den Morgenbericht |
| Anfragen (groß) | Netz-Radar | Rita | Haiku | sucht im offenen Netz über Suchmaschinen nach frischen „Suche Webdesigner“-Posts |
| Kleinanzeigen | Kim | Haiku | liest die Suchauftrags-Mails von Kleinanzeigen und ähnlichen Kleinanzeigen-Portalen | |
| Portale | Pia | Haiku | liest Projekt-Alerts und RSS (freelancermap, freelance.de, weitere) | |
| Foren & Fragen | Finn | Haiku | durchsucht Foren und Frage-Seiten (gutefrage, Reddit, Fachforen), nur wo erlaubt | |
| Ohne Website (groß) | Ärzte & Praxen | Ali | Haiku | Branchen-Scout |
| Handwerk | Hanna | Haiku | Branchen-Scout | |
| Selbstständige | Sven | Haiku | Branchen-Scout | |
| Läden & Gastro | Lea | Haiku | Branchen-Scout | |
| Bewertung | Waage | Bea | Sonnet | bewertet Anfragen und Kandidaten, verteilt Top 3 und Rest |
| Gespräche (groß) | Mail-Stube | Max | Sonnet | schreibt Mails und ist der einzige Absender: Erstmail, Nachfassen, Antworten im Mail-Faden und das Versenden der Entwürfe von Clara und Theo |
| Forum-Stube | Clara | Sonnet | schreibt nur Antworten auf Anfragen (Plattform → Pult, Mail → an Max) | |
| Posteingang | Nora | Haiku | liest und sortiert alle eingehenden Antworten | |
| Abschluss | Theo | Sonnet | schreibt die Nachrichten rund um den Kauf (als Entwurf, versendet über Max oder das Pult) | |
| Werkstatt | 3 Tische | Bob, Bianca, Ben | Opus | bauen Vorschauen, nur nach einem Ja |
| Prüfung | Prüftisch | Paul | Sonnet | prüft jede Vorschau, schickt sie zurück oder gibt sie frei |
| Freigabe | Dein Pult | (Mensch) | – | alles, was auf einen Menschen wartet |
| Tresor | Tresor | – | – | Deals, Pokale, Geld |
| Keller | Archiv & Register | Arne | Haiku | führt das Nie-doppelt-Register und die Bot-Lead-Liste |
Weitere Branchen und Quellen kommen als neue Räume dazu, zum Beispiel Beauty & Friseure, Vereine oder später Ausschreibungen. Die Etage wird dann breiter oder bekommt einen zweiten Stock. Welche Räume aktiv sind, steht in den Einstellungen. Ein Raum ohne echte Quelle bleibt grau mit dem Schild „noch nicht angeschlossen“. Er zeigt keine vorgespielte Arbeit, zum Beispiel solange für Kleinanzeigen noch kein Suchauftrag eingerichtet ist. [Claude]
Rollen werden technisch getrennt, nicht nur gezeichnet [Claude]:
- Jede Rolle hat einen eigenen Prompt und eine eigene Liste erlaubter Werkzeuge.
- Nur Max' Weg erreicht den Mail-Versand. Nur Clara und Theo erzeugen Pult-Einträge für Plattformen. Die Such-Worker lesen nur.
- Vor jedem Versand prüft der Dienst Rolle, Kanal, Sperrliste und Tageszähler an einer einzigen Stelle.
- Jede Aktion landet mit Rollen-Id, Auftrag, Kosten und Link im Ereignisstrom. Daraus werden der Raum und die Spur gezeichnet.
Was man sieht und anklicken kann (Grundlage ist Entwurf C):
- Echte Ereignisse statt Fantasie: Jede Bewegung gehört zu einem echten Auftrag. Gibt es nichts zu tun, sitzen die Worker, trinken Kaffee oder schlafen. [Claude]
- Klick auf einen Worker öffnet eine Karte mit Name, Rolle, Modell, aktueller Aufgabe, den Zählern von heute (zum Beispiel „Kim: 41 Gesuche gelesen, 2 passend“ oder „Max: 3 von 3 Mails“), Tokens und Kosten. Dazu kommt seine Spur: die letzten Aktionen mit Uhrzeit und Links zum Fund, zum Gesprächsfaden oder zur Vorschau. [Kenso: Rolle nachverfolgbar]
- Kennzahlen oben, alles echt:
- neue Abos und Umsatz (aus Stripe und dem Portal)
- Deals
- Gespräche offen
- wartet auf dich
- Bot-Leads gesamt
- API-Kosten heute im Vergleich zur Tagesgrenze
- Freigabe-Pult: eine Liste mit allem, was wartet, jeweils mit Originalanfrage, Entwurf und den Knöpfen „Kopieren & öffnen“, „Als gesendet markieren“, „Verwerfen“ und (bei Mail-Fäden) „Als Mensch antworten“.
- Alle WOMS-Mitarbeiter sehen das Pult. Mit „Ich kümmere mich“ übernimmt jemand einen Eintrag. [Kenso: „ich gucke es mir an und drück auf Senden“; dass alle es sehen, ist mein Vorschlag]
- Kenso bekommt jeden Morgen eine kurze Mail mit dem Nachtbericht (Betreff „Hustler-Nachtbericht …“; die Anrede darf weiter „hier ist Otto“ lauten). Bei einer Beschwerde oder rechtlichen Drohung kommt sofort eine Mail.
- Einträge zu Plattform-Gesuchen gelten nach 3 Tagen als „veraltet“, weil Gesuche schnell vergeben sind. [Claude]
- Folge-Antworten von Plattformen kommen über die Benachrichtigungs-Mails der Plattform ins Postfach oder werden von Hand ins Pult eingefügt. Clara schreibt dann den nächsten Entwurf.
- Den Pausenschalter dürfen alle bedienen. Einstellungen wie Limits, Preise und Räume ändern nur Admins.
- Bot-Lead-Liste: eine eigene Ansicht (Liste, Filter, Grund, Telefonnummer, Quelle), klar getrennt von Kunden und Leads.
- Spielgefühl [Claude]:
- ein Pokal im Tresor pro echtem Deal
- ein Tagesziel, zum Beispiel „3 Erstkontakte, 1 Vorschau“
- eine kleine Feier bei einem Deal
- Geschwindigkeit: Die Animation läuft auch auf dem Handy flüssig. Bei vielen Etagen darf man scrollen oder hineinzoomen.
6. Daten
[Claude] Alles liegt in eigenen Appwrite-Sammlungen und ist getrennt von customers, workorders und websiteProjects, bis ein Deal kommt.
- Interessenten: jeder gefundene Betrieb und jede Anfrage, mit Herkunft (Eingang, Quelle, Raum, URL, Datum), Daten, Punktzahl und Begründung sowie Status (gefunden, bewertet, Bot-Lead, kontaktiert, im Gespräch, Ja, Vorschau gesendet, Deal, verloren, gesperrt).
- Nie-doppelt-Register: ein Dokument pro Schlüssel mit eindeutigem Index. Schlüssel sind normalisierte Domain, E-Mail, Telefonnummer, Google-Place-ID, Plattform-Anzeigen-ID und Name plus Postleitzahl.
- Wer einen Schlüssel zuerst einträgt, gewinnt. Ein zweiter Scout bekommt „schon bekannt“.
- Auch abgelehnte Kandidaten werden eingetragen.
- Startbestand: die 95 alten Leads (Backup
/root/reports/leads-auf-eis-2026-09-30/und/opt/webklar-automation/master.json) plus alle echten WOMS-Kunden. - Name plus Postleitzahl zählt nur als Hinweis, nicht als harter Treffer. Das verhindert falsche Treffer bei Kettenbetrieben.
- Import der alten Leads: Sie kommen mit dem Status „bekannt, nie automatisch angeschrieben“ ins Register. Nach einer erneuten Prüfung (Impressum-Mail gilt noch, Website ist immer noch alt) darf Bea sie bewerten. Die 2 mit dem Status „kontaktiert“ und alle echten Kunden werden gesperrt.
- Herkunft der Daten [Claude, wegen der Google-Nutzungsbedingungen]: Aus der Google Places API wird dauerhaft nur die
place_idgespeichert, dazu abgeleitete Merkmale wie „hat keine Website“. Name, Adresse und Telefonnummer kommen von der eigenen Website des Betriebs, aus dem Impressum oder aus OpenStreetMap. Fehlt so eine Quelle, zeigt die Bot-Lead-Liste „nicht verfügbar“. - Aufbewahrung [Claude]:
- Bei Betrieben, die nie angeschrieben wurden oder nie geantwortet haben, werden die vollen Daten nach 90 Tagen auf gehashte Schlüssel im Nie-doppelt-Register gekürzt.
- Die Sperrliste bleibt für immer.
- Bei Heilberufen (Ärzte, Praxen) werden keine Telefonnummern gespeichert (BVerwG 6 C 3.23).
- Suchprotokoll: Quelle oder Branche, Region, Suchanfrage und Datum, damit Gebiete nicht doppelt durchsucht werden.
- Gesprächsfäden und Nachrichten: Kanal, Plattform-Link, Message-ID, In-Reply-To und References. Dazu der genaue Text jeder ausgehenden Nachricht mit Zeitpunkt und der Quelle der Kontaktdaten (als Nachweis).
- Freigabe-Einträge: was auf einen Menschen wartet und warum.
- Sperrliste: E-Mail, Domain und Telefonnummer, auch als Hash. Sie wird vor jeder ausgehenden Nachricht geprüft.
- Worker-Ereignisse: ein Strom kleiner Ereignisse („Kim hat 3 Gesuche gelesen“, „Paul: Runde 2 zurück an Bob“). Aus ihm werden das Spiel und die Spur pro Rolle gezeichnet. Kosten und Tokens werden pro Aufruf mitgeschrieben.
- Einstellungen:
- Tagesgrenze für Kosten
- aktive Räume und Branchen
- Regionen
- Mail-Limit
- Angebotstexte und Preise, die Theo nennen darf
- Pausenschalter
- Alte Sammlungen
leads,leadSettingsundleadPipeline: Sie dienen nur als Quelle für den Startbestand und werden nicht weiterbenutzt.
Die 14 echten Kunden mit customerStatus = lead und der Reiter „Leads“ auf der Kundenseite bleiben unverändert. Das sind von Hand angelegte Leads, keine Bot-Leads. [Kenso: eigene Kategorie, unterscheidbar]
7. Technik
[Claude] Der Builder darf das ändern, die Grenzen aus Abschnitt 3 bleiben aber bestehen.
- Workers-Dienst: ein eigener schlanker Dienst auf dem Server, am besten in Node wie das Portal, als eigener Container.
- Aufgaben: Zeitplan, Zustandsmaschine pro Interessent, Budget-Wächter, IMAP-Abruf, SMTP-Versand über den separaten Anbieter und Aufrufe der Anthropic-API (Messages und Batch, Web-Search- und Web-Fetch-Tools).
- Nachtarbeit, bei der es nicht auf Sekunden ankommt, läuft über die Batch-API (50 % günstiger).
- Otto wird nur zu festen Zeitpunkten geweckt. Er läuft nicht dauernd.
- WOMS:
- Der Menüpunkt „Leads“ (pausiert) wird zu „Hustler“, die Route ist
/hustler. Die alten Adressen/leadsund/workersleiten dorthin um. - Die Seite liest Ereignisse und Kennzahlen live, entweder über Appwrite Realtime oder über Abfragen in kurzen Abständen.
- Zeichnung mit Canvas 2D auf Basis der Entwurfs-Sprites oder mit PixiJS, nur auf dieser Seite geladen. Die Wahl liegt beim Builder.
- Der Menüpunkt „Leads“ (pausiert) wird zu „Hustler“, die Route ist
- Vorschauen: Sie liegen auf der bestehenden Vorschau-Infrastruktur des Portals, öffentlich über einen geheimen Link und mit
noindex.- Für jede Vorschau ein eigenes Zertifikat würde bei vielen Vorschauen an das Let's-Encrypt-Limit (50 pro Woche) stoßen. Ein Wildcard-Zertifikat oder Pfad-URLs sind die Lösung. Die Wahl liegt beim Builder.
- Vorschauen ohne Deal werden nach einer festen Frist entfernt. Mein Vorschlag sind 60 Tage.
- Portal:
- Neuer Bestellweg „Website übernehmen“ ohne Login, gebunden an ein Token pro Interessent, mit denselben Zustimmungen und Nachweisen wie der normale Abo-Checkout. [Kenso]
- Nach der Zahlung legt der Stripe-Webhook den Kunden an (Status
customer), schaltet den Portal-Zugang frei und schickt die Zugangsdaten. Heute setzt nichts im Code diesen Status nach einem Kauf. - Der Workers-Dienst braucht einen eigenen Zugang zum Portal (eine Dienst-Route mit eigenem Schlüssel). Die Mitarbeiter-JWTs sind wegen 2FA dafür nicht nutzbar.
- Schlüssel: Der Anthropic-API-Schlüssel wird in der Console angelegt und gehört nur in die Konfiguration des Dienstes, nie in einen Prompt. In der Console wird zusätzlich ein Ausgabenlimit von 150 $ im Monat gesetzt (Regel 10).
8. Schutzregeln (verbindlich)
[Claude], abgeleitet aus Kensos Entscheidungen und der Rechtsrecherche:
- Mail-Grenze: höchstens 3 unverlangte Mails pro Tag über alle Räume, Erstmails und Nachfass-Mails zusammengezählt. Pro Betrieb gibt es höchstens eine Nachfass-Mail, danach Ruhe. [Kenso: max. 3 am Tag]
- Nicht mitgezählt werden Antworten an Leute, die selbst geschrieben haben, und der Vorschau-Link nach einem Ja. Dafür gilt eine eigene Sicherheitsgrenze von 15 Mails am Tag. [Claude]
- Sperrliste: wird vor jeder ausgehenden Nachricht geprüft, egal über welchen Kanal und von welchem Worker. Ein Widerspruch wirkt sofort und für immer.
- Mails von der eigenen Domain beim eigenen Anbieter:
- Eigene Absenderdomain und eigener Mail-Anbieter, nie webklar.com.
- Klarer Absender mit Impressum.
- Abmelden mit einem Klick, auch als
List-Unsubscribe- undList-Unsubscribe-Post-Header. - Schlichter Text mit höchstens einem Link, kein Tracking-Pixel.
- Pflichtangaben in jeder Erstnachricht:
- KI-Hinweis mit Auftraggeber, zum Beispiel „KI-Assistent von WEBklar“. Der Text nennt weder „Hustler“ noch „Workers“.
- Quelle der Kontaktdaten, zum Beispiel „Ihr Impressum“.
- Kurzer Datenschutzhinweis mit Link.
- Widerspruchshinweis.
- Vorher nötig: Claude entwirft einen eigenen Abschnitt „Interessenten“ für die Datenschutzerklärung (Art. 14 und 21). Nach Kensos Freigabe wird er als neue Fassung in WOMS „Rechtliches“ hochgeladen und auf webklar.com veröffentlicht. Ohne diesen Abschnitt geht keine Erstnachricht raus.
- Nur veröffentlichte Adressen: Kontakt nur über Adressen, die der Betrieb selbst veröffentlicht hat. Quelle und Zeitpunkt werden gespeichert.
- Plattformen mit Bot-Verbot: Dort sendet immer ein Mensch. Der Bot bereitet nur vor.
- Keine Umgehung: kein Captcha- oder Cloudflare-Umgehen, kein Login-Scraping.
robots.txtund Ratenlimits werden eingehalten. Gesperrte Quellen werden ausgelassen. [Kenso] - Keine erfundenen Angebote: Kein Bot nennt Preise, Rabatte, Termine oder Leistungen, die nicht in den Einstellungen stehen.
- Vorschau-Regeln: eigene Texte und Bilder, Firmenname als Schriftzug,
noindex, geheimer Link. - Budget: höchstens 150 € im Monat. [Kenso, 17.10.: max. 150 € im Monat] Anthropic rechnet in US-Dollar, deshalb gelten im Code **150
pro Monat** (`monthlyBudgetUsd`, ≈ 130 €, also unter 150 €, solange 1 € mindestens 1wert ist) und **6pro Tag** (`dailyBudgetUsd`, Ausreißer-Wächter; der Monatsschnitt liegt bei 5pro Tag), zunächst für die ersten 4 Wochen. Die Grenzen gelten im Code und zusätzlich als Ausgabenlimit von 150 $ im Monat in einem eigenen Anthropic-Console-Workspace „Hustler“. Bei 80 % kommt eine Warnung an Kenso. Ist die Tagesgrenze erreicht, stoppt Otto alle neuen Aufträge, laufende Gespräche dürfen noch beantwortet werden. Nach 4 Wochen wird das Budget nach echten Zahlen neu eingestellt; eine Grenze über 150 € im Monat braucht eine neue Entscheidung von Kenso. - Not-Aus: In WOMS hält ein Pausenschalter alles sofort an.
9. Kosten (Schätzung)
[Claude] Grundlage ist recon/agenten-kosten.md mit den Preisen vom 16.10.2026:
- Haiku 0,10/0,50
, Sonnet 2/10, Opus 4/20 $ pro Million Tokens (Eingabe/Ausgabe). - Websuche 0,01 $ pro Suche.
Kosten pro Posten:
- Suche und Bewertung in einer Nacht: grob 2–6 $.
- Eine Vorschau mit Opus inklusive Prüfung: grob 2–4 $. Sie fällt nur nach einem Ja an.
- Gespräche: Cent-Beträge pro Faden.
- Separater Mail-Anbieter mit Domain: wenige Euro im Monat.
Diese Schätzung muss in die Grenzen aus Regel 10 passen: 150 im Monat und 6 am Tag [Kenso, 17.10.: max. 150 € im Monat]. Eine Nacht mit Suche und Bewertung plus eine Opus-Vorschau kann die Tagesgrenze erreichen. Dann stoppt Otto neue Aufträge, und die Arbeit läuft am nächsten Tag weiter, statt die Grenze zu überschreiten.
Der Probe-Scout hat bundesweit nur eine Handvoll echter Anfragen pro Woche gefunden. Die Etage „Anfragen“ wird also eher wenig Arbeit haben, die Etage „Ohne Website“ mehr.
10. Woran wir Erfolg messen
- Deals und neue Abos pro Monat, Umsatz
- Kosten pro Deal
- Trichter pro Etage: gefunden → bewertet → kontaktiert → Antwort → Ja → Vorschau → Deal
- Null-Fehler-Ziele:
- kein doppelt angeschriebener Betrieb
- keine Nachricht an einen gesperrten Kontakt
- kein Bot-Lead in der echten Kundenliste
11. Entscheidungen nach der Builder-Prüfung (Kenso, 17.10.2026)
- Kaufweg: Ein „Website übernehmen“-Link ohne Login. Kunde und Portal-Zugang entstehen erst nach der Zahlung (Details in 4.3 Schritt 5). [Kenso]
- Angebot: „Gratis-Vorschau, unverbindlich. Wenn sie gefällt, ist die Website im Hosting-Abo enthalten: 20 € im Monat, 12 Monate Mindestlaufzeit, ohne MwSt. nach § 19 UStG.“ [Kenso]
- Dieser Satz steht schon in der Erstnachricht, damit „gratis“ nichts verschleiert.
- Wartung für 50 € nur auf Nachfrage.
- Keine Rabatte, solange nichts in den Einstellungen steht.
- Der Satz wird als Startwert der Angebotstexte in den Einstellungen hinterlegt.
- Budget: höchstens 150 € im Monat. Im Code 150
pro Monat und 6pro Tag (Ausreißer-Wächter) für die ersten 4 Wochen, mit eigenem Console-Workspace (Ausgabenlimit 150 $ im Monat) und Warnung bei 80 % (Regel 10). [Kenso, 17.10.: max. 150 € im Monat] - Absender-Domain und Mail-Anbieter werden jetzt besorgt, damit die Aufwärmphase parallel zum Bau läuft. Vor dem Kauf werden die Nutzungsbedingungen des Anbieters geprüft. Claude schlägt Domain und Anbieter vor, Kenso kauft. [Kenso]
- Name: Der Bereich heißt in der Oberfläche Hustler, nicht „Workers“. [Kenso, 17.10.]
- Das gilt für alles, was Mitarbeiter sehen: Menüpunkt, Seitentitel und Überschrift, Browser-Tab-Titel, Route
/hustler, Titel des Einstellungsdialogs, Leerzustände, Hinweismeldungen (Toasts), Fehlertexte, die Morgenbericht-Mail (Betreff „Hustler-Nachtbericht …“, die Anrede darf weiter „hier ist Otto“ lauten) und Team-Hinweismails (Betreff-Präfix „[Hustler]“). /leadsund/workersleiten beide auf/hustlerum. Links mit Reiter, zum Beispiel zu einem Bot-Lead, lauten/hustler?tab=botleads&bot=<id>.- Technische Namen bleiben unverändert: Sammlungen
workers*, Dienst und Containerwebklar-workers, Repoknso/workers-dienst, API-Pfade/api/workers/*, Datei- und Komponentennamen (WorkersPage.jsx,workersApi.js,workersRoster.js…), CSS-Präfixwk-, UmgebungsvariablenWORKERS_*,workerIdund die Ereignisarten. - Texte an Interessenten und Kunden (Mails, Antworten, Übernahme-Seite, Vorschau-Seiten) nennen weder „Hustler“ noch „Workers“. Der Absender spricht als „KI-Assistent(in) von WEBklar“.
- Das gilt für alles, was Mitarbeiter sehen: Menüpunkt, Seitentitel und Überschrift, Browser-Tab-Titel, Route
12. Was vorbereitet werden muss (kann kein Bot)
- Anthropic Console: Workspace „Hustler“ anlegen, API-Schlüssel erzeugen, Ausgabenlimit auf 150 $ im Monat setzen. Den Schlüssel bekommt nur der Dienst.
- Absender-Domain und Postfächer: eins zum Senden, eins als Eingang für Plattform-Benachrichtigungen.
- Kostenlose Konten auf Kleinanzeigen, freelancermap und freelance.de unter WEBklar. Dort Suchaufträge anlegen, die an das Eingangs-Postfach gehen.
- Den neuen Datenschutz-Abschnitt „Interessenten“ freigeben.
- Melden, falls einer der 95 alten Autolackierer schon einmal geantwortet oder widersprochen hat. Er kommt dann auf die Sperrliste.
13. Dem Builder überlassen
- Technische Architektur des Dienstes, Sprache, Container-Zuschnitt, Warteschlangen.
- Genaue Prompts, Punkteformel und Schwellenwerte für die Bewertung, solange die Kriterien aus Abschnitt 4 gelten.
- Wie die Vorschau gebaut wird: Vorlage plus freie Gestaltung oder ganz frei. Wichtig ist nur, dass sie überzeugt und die Vorschau-Regeln einhält.
- Zeichentechnik, Raumaufteilung im Detail, Animationen, Zoom und Scrollen. Entwurf C ist die Richtung.
- Reihenfolge der Umsetzung. Vorschlag:
- Register, Daten und Hochhaus mit echten Ereignissen.
- Etage „Anfragen“ mit Freigabe-Pult.
- Gespräche, Bau nach Ja, Abschluss und Portal-Kopplung.
- Etage „Ohne Website“ mit Mail, nachdem Domain und Anbieter eingerichtet sind.