Veröffentlichen lehnt mit 403 "Diese Bilder sind bereits veröffentlicht oder
gesperrt." ab, wenn eine Datei kein read("any") trägt (ausgeblendet) oder von
einer Galerie-Zeile des Autors schon als Bild oder Vorschau verwendet wird
(auch überkreuz, auch ausgeblendete Karten). Die Nutzungsprüfung liest die
Zeilen des Autors über den vorhandenen ownerId-Index seitenweise mit Cursor
(auf die Datei-ID-Spalten gibt es keinen Index) und läuft zusammen mit dem
Anlegen je Autor nacheinander. 92 Tests.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5.5 <noreply@anthropic.com>
aircard-api
Kleiner HTTP-Dienst (Node 22, keine Abhängigkeiten) für die Community-Galerie von aircard-ios.org. Er führt alle Schreibzugriffe mit dem Appwrite-Server-Key aus: Veröffentlichen, Zurückziehen, Melden (Auto-Ausblenden ab 3 verschiedenen Meldern) und die Admin-Sichtbarkeit. Die Website liest die Galerie direkt aus Appwrite; nur das Schreiben läuft hierüber.
Spec: docs/superpowers/specs/2026-10-04-aircard-community-design.md §7, §8, §11. Deployment: ../README.md.
Dateien
| Datei | Aufgabe |
|---|---|
server.js |
Start: liest die Umgebung, http.createServer, Zeitlimits, sauberes Beenden |
app.js |
Routen, Validierung, Rechte-Strings, Rate-Limit, Logik (createApp) |
appwrite.js |
REST-Client mit Server-Key (createAppwrite) |
*.test.js, fake-appwrite.js |
Tests und Fake-Appwrite im Speicher (gehören nicht auf den Server) |
Auf den Server (/home/webklar/apps/aircard-ios.org/api/) kommen nur server.js, app.js und appwrite.js.
Umgebung
| Variable | Standard | Bedeutung |
|---|---|---|
AIRCARD_API_KEY |
– (Pflicht) | Appwrite-Server-Key aircard-api (Scopes rows.read, rows.write, files.read, files.write) |
AIRCARD_API_SALT |
– (Pflicht) | Salz für die Melder-Hashes, 32 Byte hex |
AIRCARD_APPWRITE_PROJECT_ID |
– (Pflicht) | Projekt-ID (6ac2130a00289343d6d5) |
AIRCARD_APPWRITE_ENDPOINT |
http://webklar-appwrite/v1 |
interne Appwrite-Adresse im Docker-Netz |
AIRCARD_API_PORT |
8088 |
Port des Dienstes |
Fehlt eine Pflichtvariable, nennt die Meldung nur ihren Namen und der Prozess endet mit Exit-Code 1. Wer das Salz ändert, macht alle bisherigen Melder-Hashes ungültig: dieselben Personen können dieselbe Karte dann nochmal melden (die Karten selbst bleiben unberührt).
Endpunkte
Alle Antworten sind JSON; Fehler haben die Form {"error": "<deutscher Text>"}. Das Nutzer-JWT kommt im Header X-Aircard-Jwt und wird bei Appwrite (GET /account) geprüft; Admin = Label admin. Alles andere (auch falsche Methoden) ist 404; POST nur mit Content-Type: application/json (sonst 415), Body höchstens 8 KB (sonst 413).
| Endpunkt | Auth | Antworten |
|---|---|---|
POST /api/veroeffentlichen {title, issuer?, tags?, displayName?, imageFileId, previewFileId, sourceCardId} |
Nutzer-JWT | 201 {id} · 401 · 400 Validierung, Datei fehlt („Bild nicht gefunden.“), falsches Format oder > 5 MiB · 403 Datei nicht meine / falscher Bucket · 409 „Diese Karte ist schon veröffentlicht.“ |
POST /api/zurueckziehen {id} |
Nutzer-JWT (Autor oder Admin) | 200 {ok:true} · 401 · 400 · 403 fremd · 404 fehlt |
POST /api/melden {id, reason} |
keine | 200 {ok:true} oder 200 {schonGemeldet:true} · 400 Grund oder ID · 404 fehlt oder ausgeblendet · 429 „Zu viele Meldungen – bitte später nochmal.“ (mit Retry-After) |
POST /api/admin/sichtbarkeit {id, sichtbar} |
Admin-JWT | 200 {ok:true} · 401 · 403 kein Admin · 400 · 404 |
GET /api/gesundheit |
keine | 200 {ok:true} |
Ist Appwrite nicht erreichbar, überlastet (429) oder antwortet mit einem Serverfehler (5xx), antwortet der Dienst 502 „Der Dienst ist gerade nicht erreichbar.“. Jede andere unerwartete Appwrite-Antwort (falscher Key, fehlende Tabelle oder Datenbank, fehlender Bucket, unbekannte Route, ungültige Antwort) und jeder unerwartete Fehler ist 500 „Interner Fehler.“ Details stehen nur im Log, ohne Secrets. Ein 404 von Appwrite gilt nur mit dem Typ row_not_found bzw. storage_file_not_found als „fehlt“; ein fehlendes Konfigurationsobjekt wird so nie zu „Karte nicht verfügbar“.
Regeln im Einzelnen
- IDs: Jede ID im Body (
id,imageFileId,previewFileId,sourceCardId) muss^[A-Za-z0-9][A-Za-z0-9._-]{0,35}$erfüllen (nur Zeichenketten), sonst400.appwrite.jskodiert zusätzlich jedes Pfadsegment und lehnt.und..ab. - Felder: Titel 1–60, Herausgeber ≤ 40, Anzeigename ≤ 30 Zeichen (getrimmt, keine Steuerzeichen).
tagsist einstring[]: getrimmt, klein, Leere und Doppelte entfernt, höchstens 5 mit je höchstens 20 Zeichen, kein Komma. Bild und Vorschau müssen verschiedene Dateien sein. - Dateien (beide): liegen im Bucket
gallery-images, tragendelete("user:<ich>"), sindimage/pngoderimage/webpund höchstens 5 MiB. Eine Datei, die es nicht gibt, ergibt400; eine fremde403. Keine Wiederverwendung: Beide Dateien müssenread("any")tragen (frisch hochgeladen; ausgeblendete Dateien nie) und dürfen von keiner Galerie-Zeile des Autors schon als Bild oder Vorschau verwendet werden (auch überkreuz, auch von ausgeblendeten Karten), sonst403„Diese Bilder sind bereits veröffentlicht oder gesperrt.“ So lassen sich die Dateien einer gemeldeten oder bereits veröffentlichten Karte nicht unter einer anderensourceCardIdneu einstellen. Die Prüfung liest die Zeilen des Autors überownerId(dort gibt es einen Index, auf die Datei-ID-Spalten nicht) seitenweise à 100 mit Cursor und läuft zusammen mit dem Anlegen je Autor nacheinander. Nach dem Anlegen der Zeile setzt die API beide Dateien auf genauread("any"),delete("user:<ich>")(kanonischer Zustand, auch wenn der Client mehr Rechte vergeben hat); scheitert das, wird die Zeile zurückgenommen. Ein 409 fasst die Dateirechte nie an. Bei Appwrite 1.8 liefert eine Datei aus einem anderen Bucket schon beim Abruf 404, das erscheint dann ebenfalls als400„Bild nicht gefunden.“ - Doppelt veröffentlichen: Die Zeilen-ID der Galerie ist
sha256(ownerId|sourceCardId)(erste 32 Hex). Eine zweite Veröffentlichung derselben Karte scheitert deshalb atomar an Appwrite (409), auch bei gleichzeitigen Anfragen. Nach dem Zurückziehen ist die Karte wieder frei. - Melden: Rate-Limit 10 pro Stunde und Melder (Speicher, geht bei Neustart verloren; abgelaufene Einträge werden entfernt, höchstens 50 000 Einträge). Der Melder-Hash ist
HMAC-SHA256(salt, ip); IPv6-Adressen werden vorher auf ihr /64-Netz gekürzt, IPv4-gemappte IPv6 auf IPv4. Die Zeilen-ID der Meldung istsha256(galleryId|reporterHash), eine zweite Meldung desselben Melders ergibt{schonGemeldet:true}.reportCount= Anzahl der Meldungszeilen der Karte; ab 3 wird ausgeblendet. Auch eine doppelte Meldung zählt neu und heilt so einen früher steckengebliebenen Zählerstand. Pro Karte läuft immer nur eine Änderung gleichzeitig. - Client-IP:
X-Real-Ip(setzt Traefik), sonst erster Eintrag vonX-Forwarded-For, sonst die Socket-Adresse. Der Dienst darf deshalb nur über Traefik erreichbar sein (keinports:in Compose). - Rechte (genau diese Strings): sichtbar Zeile
read("any"); ausgeblendet Zeileread("user:<owner>"),read("label:admin"); Datei sichtbarread("any"),delete("user:<owner>"); Datei ausgeblendetread("user:<owner>"),read("label:admin"),delete("user:<owner>"). Meldungszeilen haben keine eigenen Rechte (Tabelle: nurread("label:admin")). - Reihenfolge bei Mehrschritt-Aktionen (jede Aktion ist wiederholbar): Ausblenden/Einblenden ändert zuerst die Dateirechte, beim Einblenden danach die Meldungen löschen, die Zeile zuletzt. Zurückziehen löscht Dateien, Meldungen, dann die Zeile. Bleibt etwas hängen (502), heilt der nächste Versuch.
- Logs: Zeilen beginnen mit
[aircard-api]. Es gibt kein Zugriffsprotokoll je Anfrage (/api/meldenist ohne Anmeldung erreichbar, ein Angreifer würde sonst das Log-Volumen bestimmen): geloggt werden nur Ereignisse (veröffentlicht, gemeldet, ausgeblendet, zurückgezogen, Admin-Aktion) und Serverfehler (5xx), zusammen höchstens 120 Zeilen pro Minute (der Rest wird gezählt und als Sammelzeile „N log lines suppressed“ nachgetragen). Die Zeilen nennen Route, Status, Karten-ID und Fehlertypen, nie Key, Salz, JWT, IPs oder Fehlertexte von Appwrite. Zusätzlich deckelt Compose die Logdatei (logging: json-file, 5 MB, 2 Dateien).
Tests
node --test "deploy/api/*.test.js"
Die Tests starten den Dienst auf Port 0 gegen einen Fake-Appwrite im Speicher (fake-appwrite.js, mit den Spaltenlängen der echten Tabellen) und greifen nie auf das echte Appwrite zu.