📬 BehördenKlar · AblaufplanMBE Kirchheimbolanden · Do 29.10.2026 · nur für mich

10–15 Minuten. Zeigen, zuhören, Testzugang dalassen.

Die Webseite ist die Präsentation. Alles läuft im Browser, ohne App. Die App nur kurz erwähnen.

Ablauf

0–1'

Begrüßung und wer ich bin

„Ich bin Justin Klein aus Winnweiler. Meine Mutter ist selbst nach Deutschland gekommen. Briefe vom Amt kenne ich von klein auf, deshalb habe ich BehördenKlar gebaut.“

1–3'

Das Problem aus ihrer Sicht: erst fragen, dann zuhören

„Wie oft kommt jemand zu Ihnen, bei dem die Frist schon fast vorbei ist? Oder bei dem der Termin erst mal nur fürs Vorlesen draufgeht?“

Kurz zuhören und ihre Antwort aufgreifen. Das ist der Aufhänger für alles Weitere.

3–8'

Live-Vorführung mit dem Musterbrief

  1. Laptop: behoerdenklar.de/demo ist schon offen, Sprache Arabisch gewählt, Vorführ-Code eingelöst.
  2. „Lieber mit dem Handy fotografieren“ erst jetzt antippen (QR gilt 15 Min.), mit dem Handy scannen. Am Handy: Häkchen, „Brief auswählen“, Foto, „Foto verwenden“.
  3. Ausgedruckten Musterbrief fotografieren. „Das dauert ein bis zwei Minuten.“ In der Wartezeit den Datenschutz-Teil erzählen.
  4. Laptop zeigt die Erklärung auf Deutsch, das Handy auf Arabisch. Kurz umschalten.
  5. Zeigen: rote Ampel (Termin nächste Woche), „In meinen Kalender“, Anruf-Hilfe mit Aktenzeichen, Fachbegriff „Fiktionsbescheinigung“ bleibt deutsch.
  6. „Ergebnis aufs Handy mitnehmen“: eine Beraterin mit ihrem Handy scannen lassen. Den Kalender-Eintrag am Handy zeigen, nicht am Laptop.

„Alles, was Sie sehen, geht ohne App, im Browser, auf jedem Handy, ohne Konto. Eine App kommt später dazu, zum Beispiel für Erinnerungen.“

8–9'

Datenschutz ehrlich (bevor sie fragen)

„Kein Konto, wir speichern keine Briefe. Zwischen PC und Handy ist alles Ende-zu-Ende verschlüsselt. Die Erklärung macht ein KI-Dienst in den USA, Anthropic. Der löscht in der Regel nach 30 Tagen und trainiert nicht damit. Das steht vor dem Hochladen auf der Seite, und die Person willigt für jeden Brief einzeln ein.“

9–11'

Das Angebot: Handzettel übergeben

„Ich möchte Ihnen einen Testzugang dalassen: einen Monat, bis zu 100 Briefe, kostenlos. Ihre Ratsuchenden zahlen nichts. Der Code steht hier auf dem Zettel.“

Wenn Interesse da ist: „Zu welchem Träger gehören Sie, und gibt es bei Ihnen eine Datenschutzbeauftragte? Dann schicke ich ihr unser Datenschutz-Blatt und auf Wunsch einen AVV.“

Gleich den Auswertungstermin ausmachen: „Darf ich in vier Wochen wiederkommen, am Do 26.11., und hören, was es gebracht hat?“

11–15'

Zuhören (das ist der eigentliche Gewinn)

  1. Welche Briefe bringen Ihre Ratsuchenden am häufigsten mit?
  2. Was fehlt in dem, was ich gezeigt habe?
  3. Würden Sie es empfehlen? Wenn nicht, warum nicht?
  4. Darf ich Ihre Stelle auf meiner Seite nennen, und würden Sie auf BehördenKlar verlinken?
Ziel des Termins: Code übergeben und Termin am 26.11. im Kalender. Ein ehrliches „das fehlt noch“ ist auch ein Erfolg. Mitschreiben!
📬 BehördenKlar · Vorbereitung & FragenSeite 2

Am Vorabend

  • Deploy erledigt, npm run pruefung alles grün
  • MBE-Code angelegt, im Handzettel eingetragen
  • Handzettel 5× gedruckt, Musterbrief 2× gedruckt
  • Einmal komplett durchgespielt, mit Stoppuhr (Ampel erst ab Di 27.10. rot, vorher Gelb ist richtig)
  • Screenshots und kurzes Video als Notfall offline auf dem Laptop
  • Laptop und Handy laden, Ladekabel einpacken

Kurz vor dem Termin

  • Eigener Handy-Hotspot an (nicht ihr WLAN)
  • Demo-Seite offen, Vorführ-Code eingelöst, Arabisch gewählt
  • Handy: Automatische Sperre „Nie“, Stromsparmodus aus, Ton aus
  • Mac wach halten: im Terminal caffeinate -d
  • Oben steht „Kostenlos über MBE Donnersberg (Vorführung)“
  • Notizblock und Stift

Notfallplan

Kein Internet: Hotspot. Wenn das auch nicht geht: Screenshots zeigen, „Ich lasse Ihnen den Link da, probieren Sie es selbst.“

Die KI braucht lange: ruhig weitererzählen (Datenschutz-Teil vorziehen).

Fehlermeldung: nicht nervös werden, zweiten Musterbrief nehmen oder Screenshots.

Laptop hängt, Handy hat das Ergebnis: einfach das Handy zeigen, dort auf Deutsch umschalten.

„Deutsch | Arabisch“ fehlt: „Hier hat die Übersetzung gehakt“, Screenshots zeigen.

Typische Fragen

„Was passiert mit den Daten?“Kein Konto. Wir speichern den Brief nicht. Den Brief muss die KI lesen (Anthropic, USA): in der Regel nach 30 Tagen gelöscht, kein Training. Die Übergabe PC ↔ Handy ist zusätzlich Ende-zu-Ende verschlüsselt. Einen AVV bekommt Ihr Datenschutzbeauftragter von mir.
„Ist das nicht einfach ChatGPT?“ChatGPT braucht ein Konto und eine gute Frage, und danach ist der Brief vergessen. Hier reicht ein Foto: Frist in den Kalender, Spickzettel fürs Telefon. Wir erfinden keine Nummern oder Daten.
„Ersetzt das unsere Beratung?“Nein. Jede Erklärung verweist bei wichtigen Entscheidungen auf eine Beratungsstelle. Die einfachen Fälle werden abgefangen, die schweren kommen vorbereitet.
„Was kostet das nach dem Test?“Ein festes Briefkontingent für die Einrichtung, Ratsuchende zahlen nichts. Nur auf Nachfrage Zahlen: 100 Briefe 20 €, 500 Briefe 75 €. Untergrenze 10 ct pro Brief. Keine USt. (§ 19).
„Was kostet Sie ein Brief?“Ehrlich: ein paar Cent für die KI, dazu Server, Zahlungsgebühren und Arbeitszeit.
„Gibt es eine App?“Sie ist in Arbeit. Alles Gezeigte geht ohne App. Keinen Termin versprechen.
„Mehrseitige Briefe?“Zurzeit ein Foto pro Erklärung: die Seite mit Betreff und Frist. Ein Scanner-PDF am PC geht mehrseitig.
„Die Bedienung ist ja Deutsch?“Die Erklärung kommt in der Muttersprache. Die Knöpfe übersetze ich als Nächstes, gern mit Ihrer Hilfe beim Gegenlesen.
„Kann man das ausdrucken?“Kommt als Nächstes. Bis dahin: Kalender-Eintrag und „Mitnehmen“ aufs Handy.
„Wer steckt dahinter?“Ich, mit der Webklar GbR in Winnweiler. Aus dem Donnersbergkreis.

Nicht sagen

✗ „Alles bleibt auf dem Handy“: Das stimmt für die Webseite nicht.

✗ „Unbegrenzt“: immer eine feste Briefzahl.

✗ Ein Datum für die App oder neue Funktionen versprechen.