„Da hakt gerade die Verbindung. Das kann im Alltag auch mal passieren, deshalb ist es gut, dass Sie es sehen.“
+
jederzeitPlan B, wenn etwas hakt
Tun: Kein Internet: Hotspot neu verbinden. Geht es dann immer noch nicht, zeigst du die Bildschirmfotos vom Mi 28.10.
Die KI braucht lange: Nach etwa zwei Minuten aufs Handy schauen. Rechnet es noch, wartest du, redest weiter und lädst nichts neu. Erst nach drei Minuten zeigt der PC „⚠️ Das dauert ungewöhnlich lange …“. Steht die Erklärung dann am Handy schon da, tippst du dort auf den Knopf mit 🔁 (er ist auf Arabisch). Diesen Knopf gibt es nur, wenn die Übergabe gescheitert ist. Sonst brichst du am PC ab, klickst neu auf „Lieber mit dem Handy fotografieren“ und fotografierst noch einmal. Jede fertige Erklärung kostet einen Brief vom Vorführ-Code, auch wenn sie nicht am PC ankommt. Fehlversuche ohne Ergebnis kosten nichts.
Der Laptop hängt, aber das Handy hat das Ergebnis: Dann zeigst du einfach das Handy und schaltest dort auf Deutsch um.
Fehlt „Deutsch | العربية“: „Hier hat die Übersetzung gehakt.“ Dann zeigst du die Bildschirmfotos.
Fehlermeldung: ruhig bleiben, einen zweiten Versuch machen, sonst die Bildschirmfotos zeigen.
Wird die Zeit knapp, gilt die Kürzungsregel aus Minute 0. Code und 26.11. haben immer Vorrang.
„Da hakt gerade die Verbindung. Das kann im Alltag auch mal passieren, deshalb ist es gut, dass Sie es sehen.“
Bei Bildschirmfotos: „Ich zeige Ihnen, wie es aussieht. Den Zugang lasse ich Ihnen da, dann sehen Sie es im Test selbst.“
danach (am selben Tag)Nach dem Termin
Tun: Gleich im Auto ergänzt du die Notizen: Namen, die Antworten auf die Messlatte-Frage, alle Einwände, die Datenschutz-Person und die Uhrzeit am 26.11. Noch am selben Tag schreibst du eine kurze Dankes-Mail mit Code, Adresse und Termin. Das Datenschutz-Blatt hängst du als PDF für die genannte Person an. Dann Claude Bescheid geben, damit STAND.md aktuell wird.
Kern der Mail: „Vielen Dank für das Gespräch heute. Wie besprochen: Ihr Code lautet …, gültig bis 29.11., für bis zu 100 Briefe. Wir sehen uns am Donnerstag, 26.11., um … Uhr. Wenn vorher etwas hakt, rufen Sie mich gern an: 0170 4969375.“
Wartezeit (etwa eine Minute)
„Jetzt arbeitet die KI. Das dauert etwa eine Minute, manchmal zwei. Es sind zwei Schritte: Erst schreibt sie die Erklärung auf Deutsch, für Sie am PC. Dann übersetzt sie sie ins Arabische, für sein Handy.
@@ -143,11 +145,11 @@
- Die MBE ist ein Bundesprogramm mit rund 900 Beratungsstellen. Die Stelle in Kirchheimbolanden gehört zur Förderinitiative Donnersberg e.V. (FID), und die ist Mitglied im Paritätischen.
- Der Weg geht Schritt für Schritt und immer über Empfehlung: zuerst FID Alzey (gleicher Träger, gleicher AVV). Dann die anderen MBE-Stellen des Paritätischen in Rheinland-Pfalz, zum Beispiel ABZ Kaiserslautern und Wörth. Dann das Referat Migration des Paritätischen in Mainz. Erst danach kommt der Paritätische Gesamtverband als Zentralstelle mit seinen MBE-Workshops, und noch später BAMF und Ministerium.
- Bevor du mit einem Verband sprichst, muss Folgendes fertig sein: AVV, TOMs, ein dokumentierter Test (Nutzung pro Woche und Sprache, Rückmeldungen, Liste der Fehler) und eine Prüfung von Tigrinya, Somali, Paschtu und Kurdisch durch Muttersprachler.
-
- „Geld aus der MBE-Förderung läuft über die Träger, nicht über Webklar. Das ist erst nach der Auswertung ein Thema, und nur, wenn die FID es anspricht.“ Das ist erst nach der Auswertung ein Thema, und nur, wenn die FID es anspricht.
+
- Geld aus der MBE-Förderung läuft über die Träger, nicht über Webklar. Das ist erst nach der Auswertung ein Thema, und nur, wenn die FID es anspricht.
- Trete nicht vor der MBE beim Beirat für Migration oder bei der Integrationsbeauftragten des Kreises auf.
Fragen an das Team
- (Einstieg) „Wenn jemand mit einem Brief zu Ihnen kommt: Was passiert dann als Erstes?“
- (Einstieg) „Wie oft sind Termin oder Frist dann schon ganz knapp?“
- (Ersatz, wenn es still bleibt) „Was war der letzte Brief, der hier bei Ihnen auf dem Tisch lag?“
- (Wartezeit) „Wenn Herr Beispiel mit diesem Brief zu Ihnen käme: Was müsste er unbedingt verstehen?“
- (Ergebnis) „Sie haben das Original in der Hand. Stimmt das so? Stimmen Termin und Frist?“
- (Handy) „Liest jemand von Ihnen Arabisch? Versteht man das?“
- (Wartezeit, falls länger) „Welche Sprachen brauchen Sie hier am meisten?“
- (Bitte, zur Bestätigung und nicht als Wissenstest) „Sie gehören zur Förderinitiative Donnersberg, richtig? Wer macht dort den Datenschutz?“
- (Bitte) „Welche Uhrzeit passt Ihnen am 26. November?“
- (Die wichtigste) „Was müsste bis zum 26. November passiert sein, damit Sie sagen, das hat Ihren Ratsuchenden geholfen?“
- (Ehrlich) „Und was müsste passieren, damit Sie sagen, das lassen wir lieber?“
- (Wenn Zeit ist) „Wo würde das bei Ihnen passen? Und wo eher nicht?“
- (Wenn Zeit ist) „Haben die meisten Ihrer Ratsuchenden ein eigenes Smartphone dabei?“
- (Wenn Zeit ist) „Wer von Ihnen probiert es als Erstes aus? Soll ich mich nach der ersten Woche kurz melden, oder melden Sie sich, wenn etwas ist?“
- NICHT HEUTE, erst am 26.11. und nur wenn der Test gut war: „Würden Sie es weiterempfehlen? Kennen Sie Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel in Alzey oder im MBE-Arbeitskreis? Arbeiten Sie mit dem Jugendmigrationsdienst zusammen?“
-
Einwände, ausführlich
(oft) Wohin gehen die Daten? In die USA?Ja, das sage ich offen. Unser Server läuft bei Cloudflare, die KI ist von Anthropic. Beide sitzen in den USA. Die Übermittlung stützt sich auf EU-Standardvertragsklauseln. Die stehen in den Auftragsverarbeitungsverträgen von Cloudflare und Anthropic, die Fundstellen schicke ich Ihrer Datenschutzstelle gern. Bei uns wird der Brief nicht gespeichert. Anthropic löscht ihn in der Regel nach 30 Tagen, bei Verdacht auf Missbrauch länger, und trainiert nicht damit. Eine Beschränkung auf Rechenzentren in der EU ist nicht eingestellt. Die Person willigt für jeden Brief einzeln ein, am Handy in ihrer Sprache. Und wer nicht einwilligt, wird ganz normal beraten.
(oft) Das muss unsere Datenschutzstelle freigeben. Brauchen wir einen AVV? Eine Folgenabschätzung?Ja, bitte fragen Sie da unbedingt nach. Für die Datenschutzstelle ist das Blatt. Da steht auch offen drin, was noch fehlt: ein AVV-Entwurf, die TOMs und ein Baustein fürs Verarbeitungsverzeichnis. Das bekommt sie von mir, bevor Ihre Stelle den ersten echten Brief selbst am Dienst-PC hochlädt. Für den Test schlage ich vor, dass nur die Ratsuchenden mit dem eigenen Handy fotografieren. Wie die Rollen dabei genau verteilt sind, auch weil die Erklärung an Ihrem Bildschirm erscheint, kläre ich gern direkt mit ihr. Ob eine Folgenabschätzung nötig ist, entscheidet sie. Ich liefere ihr alle Angaben dafür.
(oft) Ist das nicht einfach ChatGPT?Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. „Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. Bei ChatGPT bekommt man einen Text. Hier macht man ein Foto, und Frist, Termin und Telefonnummer werden zu einem Kalender-Eintrag mit Erinnerung und zu einer Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.“ Hier macht man ein Foto. Frist, Termin und Telefonnummer werden zu Kalender-Eintrag und Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.
(oft) Ersetzt das unsere Beratung? Soll damit gespart werden?Nein. Es erklärt, was im Brief steht. Was die Person dann tut und was das für ihren Aufenthalt heißt, das ist Beratung, und die bleibt bei Ihnen. Selbstständig heißt nicht allein. Unter jeder Erklärung steht: Bei wichtigen Entscheidungen hilft eine Beratungsstelle.
(oft) Was, wenn die KI sich irrt? Wer haftet dann?Eine KI kann sich irren, das rede ich nicht klein. Darum gibt es feste Regeln. Ein Datum, das sie nicht sicher lesen kann, lässt sie leer. Eine Telefonnummer nimmt sie nur, wenn sie wörtlich im Brief steht. Die Fachbegriffe bleiben deutsch, damit man im Original nachsehen kann. Unter jeder Erklärung steht, dass es keine Rechtsberatung ist. Und auf der Kurzanleitung steht: Fristen immer am Original prüfen, und Fristen „ab Zustellung“ selbst nachrechnen. Wenn Ihre Leitung Fragen zur Haftung hat, beantworte ich sie gern schriftlich.
(oft) Was kostet das nach dem Test?Über Ihren Code zahlen Ihre Ratsuchenden auch danach nichts. Für eine Stelle Ihrer Größe sind es voraussichtlich 290 Euro im Jahr für bis zu 1.200 Briefe, also so viel wie im Test, nur zwölf Monate lang. Das ist der Endpreis, Sie bekommen eine Rechnung im Januar, kein Abo, und es endet am 31. Dezember von selbst. Das ist ein Richtpreis. Das genaue Angebot bringe ich am 26. November mit, passend zu Ihren Zahlen aus dem Test. Heute geht es erst mal darum, ob es Ihnen im Alltag hilft.
(oft) Können die Leute das auch zu Hause nutzen?Ohne Code sind auf der Seite zwei Briefe kostenlos, danach kostet es für Privatleute. Das sage ich lieber offen. Ihr Code ist für die Beratung gedacht und nur für Mitarbeitende. Bitte geben Sie ihn nicht weiter. Ich möchte nicht, dass Sie jemanden über die Beratung zu einem Kaufangebot schicken.
(oft) Wie viel Arbeit macht das für uns? Wir haben keine Zeit für etwas Neues.Das verstehe ich. Einmal legen Sie ein Lesezeichen am PC an, das steht auf der Kurzanleitung. Pro Person heißt es dann: Sprache wählen, QR-Code zeigen, kurz warten. Es gibt keine Konten und nichts zu verwalten. Die Auswertung mache ich. Von Ihnen brauche ich nur das Gespräch am 26. November. Wenn es in einem Termin nicht passt, lassen Sie es einfach weg. Und wenn es Sie im Alltag Zeit kostet, statt zu helfen, sagen Sie es mir. Dann taugt es so nichts, und das ist auch ein Ergebnis.
Ist das rechtlich geprüft?Von einem Anwalt noch nicht, das sage ich ehrlich. Das Blatt ist eine Selbstauskunft. Es ist am Programmcode und an der Datenschutzerklärung geprüft, und es steht offen drin, was nicht geht. Wenn Ihre Datenschutzstelle etwas anders sieht, will ich das wissen.
Das muss unsere Leitung entscheiden.Natürlich. Der Test braucht keinen Vertrag und kostet nichts. Ich lasse Ihnen das Datenschutz-Blatt da. Wenn Ihre Leitung Fragen hat, beantworte ich sie gern schriftlich, und ich komme auch gern zur Leitung.
Wie gut sind die Übersetzungen, zum Beispiel Tigrinya? Welches Kurdisch ist das? Und Dari?Die Übersetzung macht die KI. Tigrinya, Somali, Paschtu und Kurdisch hat noch kein Muttersprachler gegengelesen. Darum bleiben die Fachbegriffe deutsch, und Sie haben am PC immer die deutsche Fassung daneben. „Eingestellt ist Kurmandschi (Kurmancî). Sorani gibt es noch nicht. Wie gut das Kurmandschi ist, hat noch kein Muttersprachler geprüft. Wenn Ihre Ratsuchenden eher Sorani sprechen, sagen Sie es mir bitte.“ Für Dari wählt man Farsi, so steht es auch auf der Kurzanleitung. Ob das für afghanische Ratsuchende gut genug ist, würde ich gern von Ihnen hören.
Die Bedienung ist doch auf Deutsch. Verstehen unsere Leute das?Am Handy kommt die Bedienung in der Sprache der Person, in allen 27 Sprachen, auch der Text am Häkchen. Nur am PC ist alles deutsch, und das ist ja für Sie.
Viele unserer Leute können kaum oder gar nicht lesen.Das ist eine echte Grenze. Die Seite kann nicht vorlesen. Die eigene Sprache und die einfache Sprache helfen vielen. Die rote Ampel und die Erinnerung im Kalender kommen auch ohne viel Text an. Aber wer gar nicht lesen kann, braucht weiter Sie oder jemanden aus der Familie. Sie sehen am PC die deutsche Fassung und können sie mündlich weitergeben. In der App ist Vorlesen vorgesehen, aber die ist noch nicht fertig. Ein Datum nenne ich nicht.
Was, wenn jemand seinen Ausweis fotografiert oder einen Brief mit Gesundheitsdaten?Bitte nur den Brief fotografieren. Keine Ausweise, Pässe oder Atteste, und nichts daneben auf dem Tisch, denn alles, was auf dem Foto ist, geht mit zur KI. Briefe selbst können Angaben zu Gesundheit, Herkunft oder Aufenthalt enthalten. Genau das steht in der Einwilligung, und die Person entscheidet bei jedem Brief selbst. Wer unsicher ist, lässt es. Wie Sie das in der Beratung handhaben, entscheidet Ihre Datenschutzstelle.
Wer steckt dahinter? Und was ist, wenn es Sie nächstes Jahr nicht mehr gibt?Ich, Justin Klein aus Winnweiler. Die Firma ist die Webklar GbR, das sind Kenso Grimm und ich. Kein Konzern. Ihr Ansprechpartner bin ich, die Handynummer steht auf jedem Blatt. Im Test bindet Sie nichts: kein Vertrag, keine Konten, keine gespeicherten Briefe. Die Kalender-Einträge Ihrer Ratsuchenden bleiben in deren Kalender. Für die Zeit nach dem Test schreiben wir das ins Angebot.
Wir haben doch schon mbeon, Integreat und Übersetzungs-Apps.Das ergänzt sich. mbeon ist der Weg zu Ihnen, Integreat hat die allgemeinen Infos für den Kreis. BehördenKlar erklärt den einen Brief, der gerade auf dem Tisch liegt. Wer weiß, was drinsteht und bis wann, kann gezielter bei Ihnen nachfragen. Anders als eine Übersetzungs-App liest es Frist, Termin und Aktenzeichen heraus und lässt die Fachbegriffe deutsch.
Dann rufen jetzt alle bei der Ausländerbehörde an?Nein, dafür ist die Anruf-Hilfe nicht da. Sie ist für den Fall, dass ein Anruf wirklich nötig ist, zum Beispiel um einen Termin abzusagen. Dann hat man das Aktenzeichen und die richtigen Sätze parat.
Bekommt die Ausländerbehörde mit, was hochgeladen wird?Nein. BehördenKlar schickt nichts an Behörden. Der Brief geht nur zur Erklärung über unseren Server an den KI-Dienst, und bei uns wird er nicht gespeichert.
Sehen Sie, wer bei uns was hochlädt?Nein. Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen: wie viele Briefe pro Woche und in welcher Sprache. „Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen: wie viele Briefe pro Woche und in welcher Sprache, höchstens 13 Monate lang. Dazu kommen technische Daten ohne Briefinhalt: Server-Protokolle, höchstens sieben Tage, und kurze Zähler pro IP-Adresse gegen Missbrauch, höchstens 48 Stunden. Das steht alles im Blatt, Abschnitt 3.“ Das steht auch im Blatt.
Müssen wir etwas installieren? Bleibt auf unserem Dienst-PC etwas liegen?Installieren müssen Sie nichts, es ist eine Webseite. Am PC reicht ein Lesezeichen. Auf der Kurzanleitung stehen die Adressen, die Ihre IT freigeben muss. Die Erklärung steht nur in der offenen Seite. Nach jedem Gespräch laden Sie die Seite neu, mit F5. Den Kalender-Eintrag macht bitte die Person an ihrem Handy, sonst landet am PC eine Datei mit der Frist im Download-Ordner.
Ist die Erklärung morgen noch auf dem Handy?Nein, ehrlich gesagt. Gespeichert wird sie nicht, sie bleibt nur, solange die Seite offen ist. Was bleibt, ist der Kalender-Eintrag mit der Erinnerung. Wer die Erklärung behalten will, macht ein Bildschirmfoto.
Geht das auch mit mehrseitigen Briefen? Kann man das ausdrucken?Zurzeit gibt es eine Erklärung pro Foto. Man nimmt die Seite mit Betreff und Frist. „Zurzeit gibt es eine Erklärung pro Foto. Man nimmt die Seite mit Betreff und Frist. Mehrere Seiten gehen nur als eine PDF-Datei, zum Beispiel vom Scanner. Am Dienst-PC laden wir im Test aber nichts hoch.“ Das wäre ein Hochladen am Dienst-PC, und das machen wir im Test nicht. Einen Knopf zum Drucken gibt es noch nicht. Bis dahin helfen der Kalender-Eintrag und ein Bildschirmfoto. Beides steht auf meiner Liste, ein Datum verspreche ich nicht. Wäre Drucken für Sie wichtig? Dann schreibe ich es mir auf.
Was passiert, wenn die 100 Briefe weg sind oder der Monat um ist?Dann steht am Bildschirm ein Hinweis mit meiner Telefonnummer, kein Kaufangebot. Sie rufen mich an, und wir reden darüber. Am 29. November endet der Test von selbst, es gibt nichts zu kündigen.
Nicht jeder hat ein Smartphone oder Datenvolumen.„Es läuft auf jedem Smartphone mit aktuellem Browser, ohne App, braucht aber Internet.“ Ohne Handy ginge es nur am Dienst-PC, und das machen wir im Test nicht, erst nach Absprache mit Ihrer Datenschutzstelle. Fangen Sie im Test einfach mit denen an, die ein Handy dabeihaben.
Ist das mit dem QR-Code sicher?Der Schlüssel steckt nur im QR-Code, unser Server kennt ihn nicht. „Ein QR-Code gilt für einen Brief. Benutzt ihn niemand, läuft er nach 15 Minuten ab. Die verschlüsselte Übergabe wird beim Abholen gelöscht, sonst spätestens 15 Minuten nach dem letzten Päckchen. Deshalb zeigt man ihn nur der richtigen Person und lässt ihn nicht abfotografieren.“ Deshalb zeigt man ihn nur der richtigen Person und lässt ihn nicht abfotografieren.
Gibt es auch eine App?Die ist in Arbeit. Ein Datum verspreche ich nicht. Alles, was Sie heute gesehen haben, geht ohne App, im Browser, auf jedem Handy.
+
Einwände, ausführlich
(oft) Wohin gehen die Daten? In die USA?Ja, das sage ich offen. Unser Server läuft bei Cloudflare, die KI ist von Anthropic. Beide sitzen in den USA. Die Übermittlung stützt sich auf EU-Standardvertragsklauseln. Die stehen in den Auftragsverarbeitungsverträgen von Cloudflare und Anthropic, die Fundstellen schicke ich Ihrer Datenschutzstelle gern. Bei uns wird der Brief nicht gespeichert. Anthropic löscht ihn in der Regel nach 30 Tagen, bei Verdacht auf Missbrauch länger, und trainiert nicht damit. Eine Beschränkung auf Rechenzentren in der EU ist nicht eingestellt. Die Person willigt für jeden Brief einzeln ein, am Handy in ihrer Sprache. Und wer nicht einwilligt, wird ganz normal beraten.
(oft) Das muss unsere Datenschutzstelle freigeben. Brauchen wir einen AVV? Eine Folgenabschätzung?Ja, bitte fragen Sie da unbedingt nach. Für die Datenschutzstelle ist das Blatt. Da steht auch offen drin, was noch fehlt: ein AVV-Entwurf, die TOMs und ein Baustein fürs Verarbeitungsverzeichnis. Das bekommt sie von mir, bevor Ihre Stelle den ersten echten Brief selbst am Dienst-PC hochlädt. Für den Test schlage ich vor, dass nur die Ratsuchenden mit dem eigenen Handy fotografieren. Wie die Rollen dabei genau verteilt sind, auch weil die Erklärung an Ihrem Bildschirm erscheint, kläre ich gern direkt mit ihr. Ob eine Folgenabschätzung nötig ist, entscheidet sie. Ich liefere ihr alle Angaben dafür.
(oft) Ist das nicht einfach ChatGPT?Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. Bei ChatGPT bekommt man einen Text. Hier macht man ein Foto, und Frist, Termin und Telefonnummer werden zu einem Kalender-Eintrag mit Erinnerung und zu einer Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.
(oft) Ersetzt das unsere Beratung? Soll damit gespart werden?Nein. Es erklärt, was im Brief steht. Was die Person dann tut und was das für ihren Aufenthalt heißt, das ist Beratung, und die bleibt bei Ihnen. Selbstständig heißt nicht allein. Unter jeder Erklärung steht: Bei wichtigen Entscheidungen hilft eine Beratungsstelle. Und unter jeder Erklärung steht in der Sprache der Person: Noch Fragen? Ihre Beratungsstelle hilft Ihnen gern weiter.
(oft) Was, wenn die KI sich irrt? Wer haftet dann?Eine KI kann sich irren, das rede ich nicht klein. Darum gibt es feste Regeln. Ein Datum, das sie nicht sicher lesen kann, lässt sie leer. Eine Telefonnummer nimmt sie nur, wenn sie wörtlich im Brief steht. Die Fachbegriffe bleiben deutsch, damit man im Original nachsehen kann. Unter jeder Erklärung steht, dass es keine Rechtsberatung ist. Und auf der Kurzanleitung steht: Fristen immer am Original prüfen, und Fristen „ab Zustellung“ selbst nachrechnen. Wenn Ihre Leitung Fragen zur Haftung hat, beantworte ich sie gern schriftlich.
(oft) Was kostet das nach dem Test?Über Ihren Code zahlen Ihre Ratsuchenden auch danach nichts. Für eine Stelle Ihrer Größe sind es voraussichtlich 290 Euro im Jahr für bis zu 1.200 Briefe, also so viel wie im Test, nur zwölf Monate lang. Das ist der Endpreis, Sie bekommen eine Rechnung im Januar, kein Abo, und es endet am 31. Dezember von selbst. Das ist ein Richtpreis. Das genaue Angebot bringe ich am 26. November mit, passend zu Ihren Zahlen aus dem Test. Heute geht es erst mal darum, ob es Ihnen im Alltag hilft.
(oft) Können die Leute das auch zu Hause nutzen?Ohne Code sind auf der Seite zwei Briefe kostenlos, danach kostet es für Privatleute. Das sage ich lieber offen. Ihr Code ist für die Beratung gedacht und nur für Mitarbeitende. Bitte geben Sie ihn nicht weiter. Ich möchte nicht, dass Sie jemanden über die Beratung zu einem Kaufangebot schicken.
(oft) Wie viel Arbeit macht das für uns? Wir haben keine Zeit für etwas Neues.Das verstehe ich. Einmal legen Sie ein Lesezeichen am PC an, das steht auf der Kurzanleitung. Pro Person heißt es dann: Sprache wählen, QR-Code zeigen, kurz warten. Es gibt keine Konten und nichts zu verwalten. Die Auswertung mache ich. Von Ihnen brauche ich nur das Gespräch am 26. November. Wenn es in einem Termin nicht passt, lassen Sie es einfach weg. Und wenn es Sie im Alltag Zeit kostet, statt zu helfen, sagen Sie es mir. Dann taugt es so nichts, und das ist auch ein Ergebnis.
Ist das rechtlich geprüft?Von einem Anwalt noch nicht, das sage ich ehrlich. Das Blatt ist eine Selbstauskunft. Es ist am Programmcode und an der Datenschutzerklärung geprüft, und es steht offen drin, was nicht geht. Wenn Ihre Datenschutzstelle etwas anders sieht, will ich das wissen.
Das muss unsere Leitung entscheiden.Natürlich. Der Test braucht keinen Vertrag und kostet nichts. Ich lasse Ihnen das Datenschutz-Blatt da. Wenn Ihre Leitung Fragen hat, beantworte ich sie gern schriftlich, und ich komme auch gern zur Leitung.
Wie gut sind die Übersetzungen, zum Beispiel Tigrinya? Welches Kurdisch ist das? Und Dari?Die Übersetzung macht die KI, bei jedem Brief neu. Von Muttersprachlern geprüft ist bisher keine Sprache, am unsichersten bin ich bei Tigrinya, Somali, Paschtu und Kurdisch. Darum bleiben die Fachbegriffe deutsch, und Sie haben am PC immer die deutsche Fassung daneben. Eingestellt ist Kurmandschi (Kurmancî), Sorani gibt es noch nicht. Wenn Ihre Ratsuchenden eher Sorani sprechen, sagen Sie es mir bitte. Für Dari wählt man Farsi, so steht es auch auf der Kurzanleitung. Ob das für afghanische Ratsuchende gut genug ist, würde ich gern von Ihnen hören.
Die Bedienung ist doch auf Deutsch. Verstehen unsere Leute das?Am Handy kommt die Bedienung in der Sprache der Person, in allen 27 Sprachen, auch der Text am Häkchen. Nur am PC ist alles deutsch, und das ist ja für Sie.
Viele unserer Leute können kaum oder gar nicht lesen.Das ist eine echte Grenze. Die Seite kann nicht vorlesen. Die eigene Sprache und die einfache Sprache helfen vielen. Die rote Ampel und die Erinnerung im Kalender kommen auch ohne viel Text an. Aber wer gar nicht lesen kann, braucht weiter Sie oder jemanden aus der Familie. Sie sehen am PC die deutsche Fassung und können sie mündlich weitergeben. In der App ist Vorlesen vorgesehen, aber die ist noch nicht fertig. Ein Datum nenne ich nicht.
Was, wenn jemand seinen Ausweis fotografiert oder einen Brief mit Gesundheitsdaten?Bitte nur den Brief fotografieren. Keine Ausweise, Pässe oder Atteste, und nichts daneben auf dem Tisch, denn alles, was auf dem Foto ist, geht mit zur KI. Briefe selbst können Angaben zu Gesundheit, Herkunft oder Aufenthalt enthalten. Genau das steht in der Einwilligung, und die Person entscheidet bei jedem Brief selbst. Wer unsicher ist, lässt es. Wie Sie das in der Beratung handhaben, entscheidet Ihre Datenschutzstelle.
Wer steckt dahinter? Und was ist, wenn es Sie nächstes Jahr nicht mehr gibt?Ich, Justin Klein aus Winnweiler. Die Firma ist die Webklar GbR, das sind Kenso Grimm und ich. Kein Konzern. Ihr Ansprechpartner bin ich, die Handynummer steht auf jedem Blatt. Im Test bindet Sie nichts: kein Vertrag, keine Konten, keine gespeicherten Briefe. Die Kalender-Einträge Ihrer Ratsuchenden bleiben in deren Kalender. Für die Zeit nach dem Test schreiben wir das ins Angebot.
Wir haben doch schon mbeon, Integreat und Übersetzungs-Apps.Das ergänzt sich. mbeon ist der Weg zu Ihnen, Integreat hat die allgemeinen Infos für den Kreis. BehördenKlar erklärt den einen Brief, der gerade auf dem Tisch liegt. Wer weiß, was drinsteht und bis wann, kann gezielter bei Ihnen nachfragen. Anders als eine Übersetzungs-App liest es Frist, Termin und Aktenzeichen heraus und lässt die Fachbegriffe deutsch.
Dann rufen jetzt alle bei der Ausländerbehörde an?Nein, dafür ist die Anruf-Hilfe nicht da. Sie ist für den Fall, dass ein Anruf wirklich nötig ist, zum Beispiel um einen Termin abzusagen. Dann hat man das Aktenzeichen und die richtigen Sätze parat.
Bekommt die Ausländerbehörde mit, was hochgeladen wird?Nein. BehördenKlar schickt nichts an Behörden. Der Brief geht nur zur Erklärung über unseren Server an den KI-Dienst, und bei uns wird er nicht gespeichert.
Sehen Sie, wer bei uns was hochlädt?Nein. Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen: wie viele Briefe pro Woche und in welcher Sprache, höchstens 13 Monate lang. Dazu kommen technische Daten ohne Briefinhalt: Server-Protokolle, höchstens sieben Tage, und kurze Zähler pro IP-Adresse gegen Missbrauch, höchstens 48 Stunden. Das steht alles im Blatt, Abschnitt 3.
Müssen wir etwas installieren? Bleibt auf unserem Dienst-PC etwas liegen?Installieren müssen Sie nichts, es ist eine Webseite. Am PC reicht ein Lesezeichen. Auf der Kurzanleitung stehen die Adressen, die Ihre IT freigeben muss. Die Erklärung steht nur in der offenen Seite. Nach jedem Gespräch klicken Sie „Fertig, nächste Person“, dann ist alles weg. Den Kalender-Eintrag macht bitte die Person an ihrem Handy, sonst landet am PC eine Datei mit der Frist im Download-Ordner.
Ist die Erklärung morgen noch auf dem Handy?Nein, ehrlich gesagt. Gespeichert wird sie nicht, sie bleibt nur, solange die Seite offen ist. Was bleibt, ist der Kalender-Eintrag mit der Erinnerung. Wer die Erklärung behalten will, macht ein Bildschirmfoto, oder Sie drucken sie am PC aus.
Geht das auch mit mehrseitigen Briefen? Kann man das ausdrucken?Zurzeit gibt es eine Erklärung pro Foto. Man nimmt die Seite mit Betreff und Frist. Mehrere Seiten gehen nur als eine PDF-Datei, zum Beispiel vom Scanner. Am Dienst-PC laden wir im Test aber nichts hoch. Drucken geht: Am PC gibt es unter der Erklärung den Knopf „🖨️ Drucken oder als PDF“, auch in der Sprache der Person. Mehrere Fotos pro Brief stehen auf meiner Liste, ein Datum verspreche ich nicht.
Was passiert, wenn die 100 Briefe weg sind oder der Monat um ist?Dann steht am Bildschirm ein Hinweis mit meiner Telefonnummer, kein Kaufangebot. Sie rufen mich an, und wir reden darüber. Am 29. November endet der Test von selbst, es gibt nichts zu kündigen.
Nicht jeder hat ein Smartphone oder Datenvolumen.Es läuft auf jedem Smartphone mit aktuellem Browser, ohne App, braucht aber Internet. Ohne Handy ginge es nur am Dienst-PC, und das machen wir im Test nicht, erst nach Absprache mit Ihrer Datenschutzstelle. Fangen Sie im Test einfach mit denen an, die ein Handy dabeihaben.
Ist das mit dem QR-Code sicher?Der Schlüssel steckt nur im QR-Code, unser Server kennt ihn nicht. Ein QR-Code gilt für einen Brief. Benutzt ihn niemand, läuft er nach 15 Minuten ab. Die verschlüsselte Übergabe wird beim Abholen gelöscht, sonst spätestens 15 Minuten nach dem letzten Päckchen. Deshalb zeigt man ihn nur der richtigen Person und lässt ihn nicht abfotografieren.
Gibt es auch eine App?Die ist in Arbeit. Ein Datum verspreche ich nicht. Alles, was Sie heute gesehen haben, geht ohne App, im Browser, auf jedem Handy.
Preis: wenn das Thema kommt
Erste Antwort steht oben bei den Einwänden (290 € im Jahr, Richtpreis). Nachfragen:
„Gibt es das auch kleiner oder größer?“Ja. Für kleinere Stellen gibt es 600 Briefe für 190 Euro im Jahr, für große 2.400 Briefe für 450 Euro. Welches passt, sehen wir am 26. November an Ihren Zahlen.
„Das ist uns zu teuer, unser Budget ist knapp.“Das verstehe ich. Für Stellen, die jetzt testen, gibt es 2027 ein Einstiegsangebot. Das rechne ich Ihnen am 26. November vor.
„Was kostet Sie selbst ein Brief?“Ehrlich gesagt ein paar Cent für die KI. Bezahlt wird vor allem die Arbeit drumherum: Einrichtung, Datenschutz-Unterlagen, Hilfe und die Weiterentwicklung. (Keine Cent-Zahl nennen, sonst wird pro Brief verhandelt.)
„Warum zahlen wir nicht dasselbe wie Privatleute?“Wenn Sie das Paket ausnutzen, zahlen Sie pro Brief weniger als Privatleute. Dafür kaufen Sie einmal im Jahr im Voraus, und ich schreibe eine Rechnung statt vieler kleiner Kartenzahlungen.
„Kommt da noch Mehrwertsteuer drauf?“Nein. Wir sind Kleinunternehmer, der Preis ist der Endpreis.
„Müssen wir das ausschreiben oder Vergleichsangebote einholen?“Bei so kleinen Beträgen braucht es nach meinem Stand in aller Regel kein förmliches Vergabeverfahren. Üblich ist ein kurzer, dokumentierter Preisvergleich, der auch über die Webseiten anderer Anbieter gehen kann. Dafür gebe ich Ihnen ein schriftliches Angebot und unsere Preisliste mit. Was bei Ihrem Träger intern gilt, weiß Ihre Verwaltung am besten. (Keine Rechtsauskunft geben.)
„Darf man das aus MBE-Mitteln bezahlen?“Die neue MBE-Förderrichtlinie ab 2027 nennt bei den förderfähigen Ausgaben ausdrücklich IT-Dienstleistungen für die Beratungsarbeit, als Beispiel auch KI. Die Einzelheiten legt das BAMF fest, und wie Ihr Träger das beantragt oder bucht, entscheidet er. Ich schreibe den Leistungszeitraum und „MBE 2027“ auf die Rechnung.
„Geht das auch unbegrenzt, als Flatrate?“Nein, es ist immer eine feste Briefzahl. So wissen Sie vorher genau, was es kostet. Wird es knapp, melde ich mich rechtzeitig und lade auf.
„Und wenn wir nach dem Test nicht weitermachen?“Dann endet der Code am 29. November von selbst. Es gibt keinen Vertrag und keine Kosten.
„Können wir nach dem Test gleich weiterarbeiten?“Ja. Wenn Sie am 26. November Ja sagen, verlängere ich den Code noch am selben Tag kostenlos bis Ende Dezember. Es entsteht keine Lücke, auch nicht für Ihre Ratsuchenden.
-
Nicht sagen
- Zeit, Tempo oder Effizienz als Nutzen: „erklärt den Brief in einer Minute“, „das Vorlesen hat eine Minute gedauert“, „spart Personal“, „effizienter“, „mehr Fälle schaffen“, „die einfachen Fälle werden abgefangen“. Nenn auch keine Zeitersparnis in Minuten. Um die MBE läuft eine Kürzungsdebatte. Sag stattdessen „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „das, was nur Sie können“.
- „Zeit für echte Beratung“ oder „wofür Sie eigentlich da sind“. Briefe erklären, Formulare und Behördenkontakte gehören zu ihrer Arbeit.
- „Ersetzt“ in jeder Form: nicht „ersetzt die Beratung“, nicht „ersetzt Dolmetscher“ oder „ersetzt Sprachmittlung“.
- Absolute Versprechen: „Er verpasst keinen Termin“, „Er kann selbst anrufen“. Sag „Er denkt leichter an Termin und Frist“ und „Er ist vorbereitet, wenn ein Anruf nötig ist“.
- „Ihre Ratsuchenden zahlen nie etwas“ ohne Zusatz. Richtig ist: „über Ihren Code“.
- „Ihre Leute können das mit Ihrem Code auch zu Hause nutzen“. Biete auch nie den Knopf „Zugang dauerhaft auf ein Handy geben“ für Ratsuchende an.
- „Alles bleibt auf dem Handy“ und „Die Erklärung ist morgen noch da“. Beides stimmt für die Webseite nicht.
- „Unser Server“ ohne Cloudflare zu nennen, und „Alles ist Ende-zu-Ende verschlüsselt“. Ende-zu-Ende gilt nur für die Übergabe zwischen Handy und PC, den Brief selbst schickt der Server per TLS zur KI.
- „DSGVO-konform“, „rechtssicher“, „anwaltlich geprüft“, „zertifiziert“, „Data Privacy Framework“, „Server in Deutschland“ oder „in der EU“. Und nie „spätestens nach 30 Tagen“, immer „in der Regel nach 30 Tagen“.
- Rechtliche Festlegungen: „Sie brauchen keinen AVV“, „Eine Folgenabschätzung ist nicht nötig“, „Im Test sind wir allein verantwortlich“. Sag auch nicht, der AVV liege schon fertig vor. Richtig ist: „kommt vor dem ersten Brief am Dienst-PC“.
- Gesundheitsdaten freigeben, etwa mit „Briefe von der Krankenkasse gehen“. Das schätzt ihre Datenschutzstelle ein.
- „Die KI macht keine Fehler“, „erfindet nie etwas“, „rät nie“, „perfekte Übersetzung“, „von Muttersprachlern geprüft“. Sag stattdessen: „Die KI hat die feste Regel …“.
- „Bei ChatGPT braucht man ein Konto“. Das stimmt so nicht mehr und wurde am 25.10. bewusst aus dem Handzettel gestrichen.
- „Vorlesen“ oder „fertige Antworten“ als Funktion der Webseite. Achtung: In den Metadaten von webseite/demo.html stehen noch „Vorlesen der Inhalte“ und „Fertige Antworten generieren“. Lass das vor dem Code-Stopp am Di 27.10. abends prüfen, falls jemand die Seite googelt.
- Überholte Sätze aus dem alten Spickzettel: „Die Knöpfe übersetze ich als Nächstes“, „Drucken kommt als Nächstes“, „Darf ich Ihre Stelle auf meiner Seite nennen und würden Sie verlinken?“. Und keinen angeblichen Fehler im Datenschutz-Blatt ankündigen. Abschnitt 6 (Stand 25.10.) nennt schon 27 Sprachen und stimmt.
- Ein Datum für die App, den Druck-Knopf, mehrere Fotos pro Brief oder andere neue Funktionen. Auch keine Zusagen zur Reihenfolge wie „kommt zuerst“, „kommt ganz oben auf die Liste“ oder „Ihre Rückmeldung bestimmt, was ich baue“.
- „Unbegrenzt“. Es gibt immer eine feste Zahl an Briefen.
- Preise von dir aus nennen, die eigene Untergrenze, ein Vergleich mit den Kosten für Sprachmittler, „zuzüglich Mehrwertsteuer“. Und nicht „ich bin Kleinunternehmer“, sondern „wir“ (Webklar GbR).
- „Ich will Ihnen nichts verkaufen“. Nach dem Test kostet es die Stelle Geld. Ehrlicher ist: „Heute geht es nicht um einen Vertrag.“
- „Rufen Sie einfach bei der Ausländerbehörde an“. Die Behörde im Kreis bittet selbst darum, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Kritisier die Ausländerbehörde des Kreises auch nicht.
- Haushalt, Kürzungen, Stellenabbau oder Fälle pro Stelle von dir aus ansprechen. Und nicht „Ihre Beraterinnen sind überlastet“, frag lieber.
- Am ersten Tag: „ganz Deutschland“, „bundesweit“, „900 Stellen“, Namen von Verbänden und Ämtern (Paritätischer, BAMF, BMI), „die Briefe sind überall dieselben“. Bitte heute auch nicht um eine Empfehlung oder um Kontakte zum Träger oder Verband.
- „Sie wären die erste MBE in Deutschland“. Höchstens auf Nachfrage: „die erste Stelle mit eigenem Testzugang“, und nur, wenn das am 29.10. noch stimmt.
- „Ich sehe nur Zahlen, keine Namen“ ohne Einschränkung. Richtig ist: „Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen“, die Server-Protokolle gibt es zusätzlich.
- Verallgemeinerungen ohne Beleg wie „Auf Deutsch anrufen ist für viele das Schwerste“. Und die Generalprobe nicht als Geschichte erzählen.
- Die Mutter-Geschichte ausschmücken, etwa mit „Ich weiß, wie viel Sorge so ein Brief macht“ oder „Ich habe als Kind für sie übersetzt“. Erlaubt ist nur: „Schwierige Briefe vom Amt kenne ich von klein auf. Meine Mutter ist selbst nach Deutschland gekommen. Solche Briefe gehörten bei uns zum Alltag.“ Keine Beispiele mit echten Ratsuchenden.
- „Das hat die KI perfekt gemacht“. Den Musterbrief erklärst du nicht selbst inhaltlich, und du hältst kein Referat über Aufenthaltsrecht. Lass die Beraterin prüfen.
- „Zuwanderer“. Heute heißt es „Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte“.
- Anglizismen wie Tool, Feature, Use Case, Pain Point, Pilot, Feedback, Onboarding, skalieren, Rollout, Demo. Und keine Technik-Wörter wie Worker, Durable Object, Token, AES-256-GCM, Sonnet oder Haiku. Besser sind Werkzeug, Funktion, Test, Rückmeldung und Vorführung.
- Beim Preis: nicht den Pilotpreis 190 € (kommt erst am 26.11.), nicht „24 € im Monat“ (klingt nach Abo), keine Cent-pro-Brief-Rechnung, nicht die alten Zahlen „100 Briefe 20 €, 500 Briefe 75 €“, nicht „unbegrenzt“.
+
Nicht sagen
- Zeit, Tempo oder Effizienz als Nutzen: „erklärt den Brief in einer Minute“, „das Vorlesen hat eine Minute gedauert“, „spart Personal“, „effizienter“, „mehr Fälle schaffen“, „die einfachen Fälle werden abgefangen“. Nenn auch keine Zeitersparnis in Minuten. Um die MBE läuft eine Kürzungsdebatte. Sag stattdessen „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „das, was nur Sie können“.
- „Zeit für echte Beratung“ oder „wofür Sie eigentlich da sind“. Briefe erklären, Formulare und Behördenkontakte gehören zu ihrer Arbeit.
- „Ersetzt“ in jeder Form: nicht „ersetzt die Beratung“, nicht „ersetzt Dolmetscher“ oder „ersetzt Sprachmittlung“.
- Absolute Versprechen: „Er verpasst keinen Termin“, „Er kann selbst anrufen“. Sag „Er denkt leichter an Termin und Frist“ und „Er ist vorbereitet, wenn ein Anruf nötig ist“.
- „Ihre Ratsuchenden zahlen nie etwas“ ohne Zusatz. Richtig ist: „über Ihren Code“.
- „Ihre Leute können das mit Ihrem Code auch zu Hause nutzen“. Biete auch nie den Knopf „Zugang dauerhaft auf ein Handy geben“ für Ratsuchende an.
- „Alles bleibt auf dem Handy“ und „Die Erklärung ist morgen noch da“. Beides stimmt für die Webseite nicht.
- „Unser Server“ ohne Cloudflare zu nennen, und „Alles ist Ende-zu-Ende verschlüsselt“. Ende-zu-Ende gilt nur für die Übergabe zwischen Handy und PC, den Brief selbst schickt der Server per TLS zur KI.
- „DSGVO-konform“, „rechtssicher“, „anwaltlich geprüft“, „zertifiziert“, „Data Privacy Framework“, „Server in Deutschland“ oder „in der EU“. Und nie „spätestens nach 30 Tagen“, immer „in der Regel nach 30 Tagen“.
- Rechtliche Festlegungen: „Sie brauchen keinen AVV“, „Eine Folgenabschätzung ist nicht nötig“, „Im Test sind wir allein verantwortlich“. Sag auch nicht, der AVV liege schon fertig vor. Richtig ist: „kommt vor dem ersten Brief am Dienst-PC“.
- Gesundheitsdaten freigeben, etwa mit „Briefe von der Krankenkasse gehen“. Das schätzt ihre Datenschutzstelle ein.
- „Die KI macht keine Fehler“, „erfindet nie etwas“, „rät nie“, „perfekte Übersetzung“, „von Muttersprachlern geprüft“. Sag stattdessen: „Die KI hat die feste Regel …“.
- „Bei ChatGPT braucht man ein Konto“. Das stimmt so nicht mehr und wurde am 25.10. bewusst aus dem Handzettel gestrichen.
- „Vorlesen“ oder „fertige Antworten“ als Funktion der Webseite. Achtung: In den Metadaten von webseite/demo.html stehen noch „Vorlesen der Inhalte“ und „Fertige Antworten generieren“. Lass das vor dem Code-Stopp am Di 27.10. abends prüfen, falls jemand die Seite googelt.
- Überholte Sätze aus dem alten Spickzettel: „Die Knöpfe übersetze ich als Nächstes“, „Drucken kommt als Nächstes“, „Darf ich Ihre Stelle auf meiner Seite nennen und würden Sie verlinken?“. Und keinen angeblichen Fehler im Datenschutz-Blatt ankündigen. Abschnitt 6 (Stand 25.10.) nennt schon 27 Sprachen und stimmt.
- Ein Datum für die App, mehrere Fotos pro Brief oder andere neue Funktionen. Auch keine Zusagen zur Reihenfolge wie „kommt zuerst“, „kommt ganz oben auf die Liste“ oder „Ihre Rückmeldung bestimmt, was ich baue“.
- „Unbegrenzt“. Es gibt immer eine feste Zahl an Briefen.
- Preise von dir aus nennen, die eigene Untergrenze, ein Vergleich mit den Kosten für Sprachmittler, „zuzüglich Mehrwertsteuer“. Und nicht „ich bin Kleinunternehmer“, sondern „wir“ (Webklar GbR).
- „Ich will Ihnen nichts verkaufen“. Nach dem Test kostet es die Stelle Geld. Ehrlicher ist: „Heute geht es nicht um einen Vertrag.“
- „Rufen Sie einfach bei der Ausländerbehörde an“. Die Behörde im Kreis bittet selbst darum, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Kritisier die Ausländerbehörde des Kreises auch nicht.
- Haushalt, Kürzungen, Stellenabbau oder Fälle pro Stelle von dir aus ansprechen. Und nicht „Ihre Beraterinnen sind überlastet“, frag lieber.
- Am ersten Tag: „ganz Deutschland“, „bundesweit“, „900 Stellen“, Namen von Verbänden und Ämtern (Paritätischer, BAMF, BMI), „die Briefe sind überall dieselben“. Bitte heute auch nicht um eine Empfehlung oder um Kontakte zum Träger oder Verband.
- „Sie wären die erste MBE in Deutschland“. Höchstens auf Nachfrage: „die erste Stelle mit eigenem Testzugang“, und nur, wenn das am 29.10. noch stimmt.
- „Ich sehe nur Zahlen, keine Namen“ ohne Einschränkung. Richtig ist: „Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen“, die Server-Protokolle gibt es zusätzlich.
- Verallgemeinerungen ohne Beleg wie „Auf Deutsch anrufen ist für viele das Schwerste“. Und die Generalprobe nicht als Geschichte erzählen.
- Die Mutter-Geschichte ausschmücken, etwa mit „Ich weiß, wie viel Sorge so ein Brief macht“ oder „Ich habe als Kind für sie übersetzt“. Erlaubt ist nur: „Schwierige Briefe vom Amt kenne ich von klein auf. Meine Mutter ist selbst nach Deutschland gekommen. Solche Briefe gehörten bei uns zum Alltag.“ Keine Beispiele mit echten Ratsuchenden.
- „Das hat die KI perfekt gemacht“. Den Musterbrief erklärst du nicht selbst inhaltlich, und du hältst kein Referat über Aufenthaltsrecht. Lass die Beraterin prüfen.
- „Zuwanderer“. Heute heißt es „Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte“.
- Anglizismen wie Tool, Feature, Use Case, Pain Point, Pilot, Feedback, Onboarding, skalieren, Rollout, Demo. Und keine Technik-Wörter wie Worker, Durable Object, Token, AES-256-GCM, Sonnet oder Haiku. Besser sind Werkzeug, Funktion, Test, Rückmeldung und Vorführung.
- Beim Preis: nicht den Pilotpreis 190 € (kommt erst am 26.11.), nicht „24 € im Monat“ (klingt nach Abo), keine Cent-pro-Brief-Rechnung, nicht die alten Zahlen „100 Briefe 20 €, 500 Briefe 75 €“, nicht „unbegrenzt“.
Quellen (nur falls jemand fragt)
- DeZIM-Evaluation der MBE: In 60,5 % der Fälle bekamen befragte Ratsuchende eine inhaltliche Erklärung oder Hilfe beim Übersetzen und Ausfüllen von Dokumenten (Befragung von 1.751 Ratsuchenden, Frühjahr 2024, S. 36–37). Im Pitch: „rund sechs von zehn befragten Ratsuchenden“, nur wenn es passt. (https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)
- DeZIM-Evaluation: Das häufigste Hauptanliegen sind rechtliche Fragen zum Aufenthalt (27,0 %, Tabelle 7, S. 36). Das ist die Begründung für den Musterbrief der Ausländerbehörde. (https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)
- DeZIM-Evaluation: Das Leitbild der MBE ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Bericht 2025, S. 6, 8). (https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)
- BAGFW-Pressemeldung zum MBE-Kongress: MBE in rund 900 Beratungsstellen bundesweit (11.06.2026). Nur auf Nachfrage. (https://www.bagfw.de/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Pressemeldungen/PM_2026/20260611_PM_MBE-Kongress.pdf)
- Träger der MBE Kirchheimbolanden ist die Förderinitiative Donnersberg e.V. (FID), ein eingetragener Verein, nicht kirchlich, Mitglied im Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland. (https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/das_sind_wir_start_15.html)
- Die FID hat eine eigene betriebliche Datenschutzbeauftragung am Standort Kirchheimbolanden. (https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/kontakt_15.html)
- Die FID bietet Alphabetisierungskurse an (u. a. Alpha-Mobil in Kirchheimbolanden). Deshalb gehört die Grenze „kein Vorlesen“ aktiv in den Pitch. (https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/alphakurs_15.html)
- Die FID betreibt die MBE auch in Alzey. Die MBE-Standorte des Paritätischen in RLP/Saarland sind u. a. ABZ Kaiserslautern und Wörth, das Referat Migration sitzt in Mainz. Das ist nur Hintergrund für den Weg nach dem Test. (https://www.paritaet-rps.org/fachinformationen/integration-migration)
- Der Paritätische Gesamtverband ist Zentralstelle für die paritätische MBE und richtet MBE-Workshops aus. Nur Hintergrund, kein Thema am 29.10. (https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/projekte/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-mbe/)
- Die Ausländerbehörde des Donnersbergkreises ist laut Integreat-Leitfaden sehr hoch ausgelastet und bittet, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Deshalb wird die Anruf-Hilfe nur für nötige Anrufe gezeigt (Termin absagen). (https://cms.integreat-app.de/donnersberg/de/wp-json/ig-mpdf/v1/pdf)
- mbeon ist die Online-Beratung der MBE (Messenger-App, vom BMI finanziert, vom BAMF betreut). BehördenKlar ergänzt sie und konkurriert nicht damit. (https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/projekte/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zugewanderte-mbe-mbeon/)
- Das Data Processing Addendum von Anthropic mit EU-Standardvertragsklauseln ist Teil der Commercial Terms. Ein Data Privacy Framework ist nicht belegt. (https://www.anthropic.com/legal/data-processing-addendum)
- Die MBE-Förderung ist 2026 bei 77,5 Mio. € eingefroren, der Regierungsentwurf 2027 sieht knapp 4 Mio. € weniger vor. Das ist nur der Grund für den Ton (keine Effizienz-Argumente), nicht ansprechen. (https://www.bagfw.de/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Publikationen/Factsheet/Factsheet_MBE_2026_Stand_August_2026.pdf)