diff --git a/webseite/index.html b/webseite/index.html index a0fad8d..7e7842d 100644 --- a/webseite/index.html +++ b/webseite/index.html @@ -626,6 +626,14 @@ müssen. In einfacher Sprache:
Start › Ratgeber › Bußgeldbescheid
+Ratgeber · Verkehr
++ Geblitzt worden, falsch geparkt, zu dicht aufgefahren — und jetzt liegt + Post im Briefkasten. Wichtig ist zuerst: Ist es schon der + Bußgeldbescheid oder erst der Anhörungsbogen? Das entscheidet, + ob die Uhr bereits läuft. +
+ +Kommt zuerst. Die Behörde fragt, ob Sie gefahren sind.
+Pflicht: nur Name, Anschrift, Geburtsdatum.
+Freiwillig: alles zur Sache. Sie dürfen schweigen.
+Kommt danach. Enthält Betrag, Punkte und ggf. Fahrverbot.
+Jetzt läuft die Frist: 2 Wochen ab Zustellung.
+Danach wird er rechtskräftig.
++ Der Einspruch ist formlos, kostenlos und muss nicht begründet + werden. Wichtig ist nur, dass er rechtzeitig bei der + Behörde ankommt, die den Bescheid erlassen hat (Adresse steht im Bescheid). +
++ Danach können Sie in Ruhe Akteneinsicht verlangen und + entscheiden, ob Sie den Einspruch aufrechterhalten oder zurücknehmen. +
+ ++ Dann wird der Bescheid rechtskräftig und ist nur noch in Ausnahmefällen + angreifbar — etwa wenn Sie ohne eigenes Verschulden verhindert waren + (längere Krankheit, Urlaub, fehlerhafte Zustellung). Man spricht dann von + Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Das muss schnell + beantragt und begründet werden; lassen Sie sich dabei beraten. +
+ ++ ⚖️ Dieser Ratgeber erklärt allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Ob + sich ein Einspruch lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Bei drohendem + Fahrverbot oder Punkten sollten Sie fachlichen Rat einholen — und zwar + innerhalb der zwei Wochen. +
+ ++ BehördenKlar erklärt Ihren Bußgeldbescheid in einfacher Sprache, zeigt + die Einspruchsfrist und sagt Ihnen, was zu tun ist. Kostenlos im Browser + testen. +
+ Jetzt gratis testen → +Start › Ratgeber › Kündigung der Wohnung
+Ratgeber · Wohnen
++ Eine Kündigung der Wohnung trifft hart. Aber bevor Sie anfangen, Kartons + zu suchen: Viele Kündigungen sind formal fehlerhaft — und damit + unwirksam. Und selbst eine wirksame Kündigung heißt nicht, dass + Sie sofort ausziehen müssen. Hier steht, was Sie prüfen sollten. +
+ +Eine ordentliche Kündigung ist nur aus diesen Gründen möglich:
++ Nicht ausreichend sind: „Ich will höhere Miete", „Ich will verkaufen" oder + ein Eigentümerwechsel. Kauf bricht nicht Miete — ein neuer + Eigentümer tritt einfach in Ihren bestehenden Vertrag ein. +
+ +| Sie wohnen dort … | Frist für den Vermieter |
|---|---|
| bis 5 Jahre | 3 Monate |
| 5 bis 8 Jahre | 6 Monate |
| über 8 Jahre | 9 Monate |
+ Für Sie als Mieter bleiben es dagegen immer drei Monate — diese + Ungleichheit ist gesetzlich so gewollt. +
+ ++ Hier scheitern besonders viele Eigenbedarfskündigungen. Im Schreiben muss + stehen: +
++ Steht dort nur sinngemäß „wegen Eigenbedarfs", ohne Namen und ohne Grund, + ist die Kündigung in aller Regel unwirksam. +
+ ++ Selbst wenn die Kündigung wirksam ist, können Sie widersprechen, wenn der + Auszug für Sie eine besondere Härte bedeuten würde: +
++ Der Widerspruch muss schriftlich erfolgen, spätestens + zwei Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist. + Wichtig: Sammeln Sie Belege — Wohnungsabsagen, + ärztliche Atteste. Ohne Nachweise trägt der Härteeinwand selten. +
+ ++ ⚖️ Dieser Ratgeber erklärt allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Beim + Wohnraum geht es um viel — lassen Sie eine Kündigung immer fachlich prüfen, + am besten beim Mieterverein. Ziehen Sie nicht aus, bevor die Lage + geklärt ist: Wer freiwillig geht, gibt seine Rechte auf. +
+ ++ BehördenKlar erklärt Ihnen das Schreiben in einfacher Sprache, zeigt die + Fristen und sagt Ihnen, was zu tun ist. Kostenlos im Browser testen. +
+ Jetzt gratis testen → +Start › Ratgeber › Mahnung und Inkasso
+Ratgeber · Geld
++ Ein Brief, in dem Geld gefordert wird, macht Angst. Aber: Nicht + jeder solche Brief ist gleich gefährlich. Entscheidend ist, ob es + nur die Mahnung einer Firma ist — oder ein Schreiben vom Gericht. Bei dem + einen können Sie in Ruhe prüfen. Beim anderen haben Sie + zwei Wochen. +
+ +Kommt von einer Firma („… Inkasso GmbH"), normaler Umschlag.
+Keine gesetzliche Frist. Die genannte Frist ist selbst gesetzt.
+Sie können in Ruhe prüfen und widersprechen. Es passiert nichts sofort.
+Kommt vom Amtsgericht, meist im gelben Umschlag mit Datum der Zustellung.
+2 Wochen Widerspruchsfrist. Gesetzlich, unverrückbar.
+Verstreicht sie, kann ein Titel entstehen, der 30 Jahre gilt.
++ Inkassobüros bieten gern Ratenzahlung an, auch bei zweifelhaften + Forderungen. Klingt entgegenkommend — ist aber gefährlich: Wer eine Rate + zahlt oder eine Ratenvereinbarung unterschreibt, erkennt die + Forderung damit in der Regel an. Die Folge: Die Verjährung beginnt + von vorn, und Einwände sind später kaum noch möglich. +
++ Erst prüfen, dann zahlen — nie umgekehrt. +
+ ++ ⚖️ Dieser Ratgeber erklärt allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei + einem gerichtlichen Mahnbescheid und bei hohen Beträgen + sollten Sie schnell fachlichen Rat einholen — die Fristen sind kurz und + laufen unabhängig davon, ob die Forderung berechtigt ist. +
+ ++ BehördenKlar erklärt Ihnen in einfacher Sprache, was für ein Brief das + ist, welche Frist gilt und was Sie tun müssen. Kostenlos im Browser + testen. +
+ Jetzt gratis testen → +