Ruling 34 (Important, Fix-Runde 1 zu Aufgabe 6): _ring() verwarf jedes Loch
eines Polygons (nur poly.exterior wurde in Weltkoordinaten -> three.js
uebertragen). Vor dem Chunk-Zuschnitt war das meist harmlos, weil das
groesste Loch die Bucht selbst ist und beim Zuschneiden ohnehin herausfaellt
- danach blieb es aber ein echter Datenverlust: ein von Strassen umschlossener
Block wurde zu Asphalt, ein Innenhof zu Gebaeudemasse, ein Teich im Park zu
Wiese. Gemessen an echten Daten: 120 Strassen-Chunk-Stuecke (449.876 m2),
127 Stadtflaechen-Stuecke (208.657 m2 wobei 1 weiteres Park-Stueck), 30
Land-Stuecke (11.402 m2) und mindestens 75 Gebaeude-Stuecke trugen ein
verworfenes Loch.
_ring() wird _rings(): liefert [poly.exterior, *poly.interiors] in derselben
Transformation, Aussenring zuerst. Payload-Schema aendert sich entsprechend
fuer land/surfaces/roads/buildings von einem flachen Ring zu einer Liste von
Ringen; centerlines und palms sind unveraendert (keine Polygone). Task 7s
extrudePolygons() ruft ShapeUtils.triangulateShape(ring, []) bereits mit
einem (bisher leeren) Loecher-Array - die Aenderung passt jetzt durchgehend,
bevor Aufgabe 7 gebaut wird. write_debug_png() zeichnet weiterhin nur den
Aussenring (poly[0]), Loecher werden im Debug-Bild nicht dargestellt.
Neuer Test test_polygon_holes_survive_into_the_payload prueft das direkt an
einem Block mit Loch; die Koordinaten wurden vor dem Festschreiben gegen die
tatsaechliche chunk_payload()-Transformation nachgerechnet (uv run python,
nicht nur von Hand). test_coordinates_are_chunk_local_three_js musste auf
das neue [0]-Aussenring-Indexing angepasst werden.
Ruling 35 (Important): split_by_chunk_all() - die Variante, die run.py
tatsaechlich benutzt, nicht das getestete split_by_chunk() - hatte einen
MultiPolygon-Zweig ohne jede Testabdeckung. Neuer Test mit einer Klammerform
(Steg ausserhalb der Chunk-Zelle, zwei Zinken je einmal hineinreichend)
trifft genau diesen Zweig gezielt; er war schon vor der Aenderung gruen -
bestaetigt als Abdeckungsluecke, nicht als Bug.
uv run pytest -v: 36 passed (34 zuvor + 2 neu).
Pipeline (run.py) am gecachten Mosaik neu durchlaufen: weiterhin 144
Chunk-Dateien, public/data/vice-a/ jetzt 2,7 MB (zuvor 2,5 MB; +0,2 MB fuer
die erhaltenen Loecher). Insgesamt tragen jetzt 415 Chunk-Stuecke mindestens
ein Loch: Land 30/213, Stadtflaechen 127/1145 (+1 Park-Flaeche), Strassen
120/953, Gebaeude 137/2859 (80 global-eindeutige Gebaeude vor
Chunk-Duplizierung). Land/Strassen/Stadtflaechen treffen die oben genannten
Referenzwerte exakt; bei Gebaeuden weicht die Stueckzahl vom Review-Befund
(75) ab. Stichprobe der vier flaechenmaessig groessten Gebaeude-Loecher
(Debug-PNGs chunk_8_0, chunk_2_10, chunk_5_11 sowie ein viertes) zeigt
plausible echte Ring-Bauwerke (ein stadionartiger Rundbau, eine
Wendel-Parkrampe) statt offensichtlicher Fehlklassifikation - die
verbleibende Abweichung duerfte an der bereits im Task-6-Bericht
offengelegten Restunsicherheit der Gebaeude-Ueberlappungsrekonstruktion
liegen (263 vs. 258 spekulative Gebaeude), nicht an dieser Aenderung; im
Fix-Bericht dokumentiert.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Task 6: leonida/emit.py (chunk_box, split_by_chunk, chunk_payload und die
Chunk-lokalen three.js-Koordinaten, write_chunks, write_debug_png) sowie
run.py als Ablaufsteuerung, die alles aus den Tasks 3-5 zu 144 Chunk-Dateien
und einem Manifest unter public/data/vice-a/ zusammenfuehrt.
Zwei Abweichungen vom Referenzcode der Aufgabe, beide durch Gegenrechnen
gegen die dort genannten Realwerte gefunden:
- test_emit.py::test_coordinates_are_chunk_local_three_js gab im Original
das ungeschnittene BIG (spannt vier Chunks) direkt an chunk_payload();
chunk_payload() clippt selbst nicht (das tut in run.py split_by_chunk_all
vorher), darum lag der Rand bei x=300 statt <=250 und der Test schlug mit
dem gegebenen Code fehl. Fix: BIG vor dem Aufruf mit split_by_chunk auf
Chunk (0,0) zuschneiden, wie es run.py fuer "land" ohnehin tut.
- run.pys Filter "Gebaeude, die zu >50% in einem Strassenpolygon liegen,
gelten als Strasse" pruefte im Original ALLE rohen Gebaeude gegen
road_polygons(labels) direkt. road_polygons() zaehlt "spekulativ" selbst
zu den Strassenklassen (ROAD_CLASSES) und schliesst zusaetzlich mit
disk(3) gegen Strassennamen; ein isoliertes "spekulativ"-Gebaeude
ueberlappt sich darueber praktisch mit sich selbst. Ergebnis am realen
Mosaik: von 267 rohen spekulativen Gebaeuden ueberlebten nur 3 (statt der
in der Aufgabe genannten Groessenordnung von 258), und die Schliessung
riss zusaetzlich 211 gewoehnliche graue Gebaeude mit heraus, die die
Notiz aus Task 5 ausdruecklich nicht meinte ("die ROTEN Flaechen ...
werden abgezogen"). Fix: eigenes, unzweideutiges Strassenmass nur aus
"strasse"/"weg" (ohne "spekulativ", ohne Namens-Schliessung), Pruefung
nur auf spekulative Kandidaten begrenzt. Ergebnis: 2.348 Gebaeude, davon
263 spekulativ (Aufgabe: 2.352 bzw. 258) - Wahrzeichenhoehen (68 Stueck,
31-248 m) und Palmenzahl (2.133) treffen die genannten Referenzwerte exakt.
Pipeline-Lauf am gecachten Mosaik: 144 Chunk-Dateien + Manifest, 2,5 MB
gesamt (Budget 10 MB), groesste Datei chunk_9_1.json/chunk_10_1.json mit
je 40 KB. Alle drei Toleranzgrenzen (wasser/strasse/gebaeude) eingehalten.
Debug-PNGs stichprobenartig gesichtet: Kuestenlinie, Strassennetz
(inklusive Kreuzungen und einer Auffahrt-Rampe) und ein Strand mit
Palmenreihe liegen deckungsgleich auf dem Mosaik; der wasserreine Chunk
(4,10) zeigt korrekt keine Vektoren.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Der Block lässt an zwei gegenüberliegenden Ecken je ein Pixel frei, nicht
vier. Nur die Beschreibung war falsch, das Verhalten des Tests nicht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Fix-Runde 1, vier Befunde aus dem Review (Rulings 25-28):
Befund A (Critical): der Versatz nach außen konnte eine Palme über die
Uferlinie ins Wasser schieben (218 von 2.433 auf dem echten Mosaik).
palm_points() bekommt jetzt land_polys (vor seed), _verge_point() verwirft
einen Kandidaten, der nicht auf Land liegt.
Befund B (Important): regularize() vereinfachte im Rückfallzweig ein zweites
Mal und gröber (1,0 m statt der 0,5 m, die mask_polygons() schon angewandt
hatte) und prüfte erneut gegen MIN_AREA - das drückte kleine, treppenrandige
Grundrisse unter die Schwelle (202 von 2.085 gebaeude-, 9 von 267
spekulativ-Kandidaten). Der Rückfallzweig vereinfacht jetzt nur noch einmal,
mit 0,5 m, ohne zweite Flächenprüfung.
Befund C: der globale filterwarnings-Eintrag in pyproject.toml (Fix für die
oriented_envelope-RuntimeWarning aus der letzten Runde) war zu weit gefasst
und hätte auch eine echte künftige Division durch Null versteckt. Er gehört
nur auf den einen Test, der minimum_rotated_rectangle selbst aufruft -
pyproject.toml zurück auf den Stand davor, @pytest.mark.filterwarnings auf
test_l_shape_is_kept_not_boxed.
Befund D (Minor): vier doppelte Palmenpunkte entfernt (dict.fromkeys vor dem
return), zwei bisher ungetestete Zweige abgedeckt (spekulativ=True/False,
Park-Streuung mit Determinismus-Check).
Test zuerst für A und B, beide vor dem jeweiligen Fix rot gesehen (echte
Assertion-Fehler, keine Signatur-Fehler). 31/31 Tests grün, weiterhin ohne
Warnungen.
Auf dem echten Mosaik: 2.352 Gebäude (vorher 2.141, +211 - exakt die Zahl,
die Befund B vorher fallen ließ; 0 von regularize verworfen, siehe Bericht
für die Erklärung), 267 spekulativ. 2.133 Palmenpunkte (Referenz des
Koordinators von 2.176 war mit dem alten, kleineren Gebäudebestand
gemessen - mit dem isoliert nachgebauten alten Bestand komme ich auf 2.175,
die verbleibende Differenz von 1 ist im Bericht dokumentiert statt verschwiegen).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
buildings.py regularisiert Gebäude-Maskenpolygone (gebaeude/spekulativ) zu
Rechtecken, wenn sie ihr gedrehtes Hüllrechteck zu mindestens 85 % ausfüllen,
sonst zu vereinfachten Grundrissen; zu kleine oder entartete Polygone liefern
None. heights.py weist Gebäuden eine Höhe zu (Wahrzeichen-Treffer schlägt
Viertel-Bereich, deterministisch geseedet) und platziert Palmenpunkte entlang
strandnaher Mittellinien: der Versatz vom Fahrbahnrand wird von innen nach
außen gesucht (PALM_VERGE), bis eine Position sowohl PALM_KERB von der
Fahrbahn als auch PALM_CLEARANCE von Gebäuden einhält; findet sich keine,
entfällt die Palme. Start bei halber PALM_SPACING verhindert doppelte Palmen
an Kreuzungen, wo Task 4 Mittellinien pro Ast trennt.
pyproject.toml ergänzt einen gezielten filterwarnings-Eintrag: Shapelys
oriented_envelope (minimum_rotated_rectangle) meldet für bereits achsen-
parallele/rechtwinklige Polygone eine RuntimeWarning aus GEOS (Winkelterm
wird 0/0), obwohl das Ergebnis nachweislich korrekt bleibt – u.a. löst der
Briefs eigener L-Shape-Test das aus. Nur dieser eine Text+Kategorie-
kombinierte Fall wird gefiltert, jede andere Warnung bleibt sichtbar.
Auf dem echten Mosaik: 2141 Gebäudepolygone (258 spekulativ, 211 von
regularize verworfen), Höhen 6.0-15.0 m (nur "district", da data/skyline.json
und data/districts.json erst in Task 6 kommen), 2433 Palmenpunkte. Straßen-
und Mittellinienzahlen (475 Stücke/40 Brücken, 2323 Linien/Median 27 m)
decken sich exakt mit den in Task 4 unabhängig ermittelten Referenzwerten.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Fix-Runde 2 (Ruling 17). Nachmessung am echten Mosaik zeigte: 143 der 190 aus
Fix-Runde 1 markierten Brücken (137.288 von 208.744 m² Fläche) hatten unter
10 % Wasser in ihrer Umgebung, darunter die beiden größten Stücke mit 2,4 %
und 0,1 % Wasser. Das waren breite Kreuzungs- und Parkflächen an Land: ihre
Mitte liegt allein deshalb weiter als LAND_REACH_PX von straßenfreiem Land
entfernt, weil dort ringsum nur Straße ist – kein Bezug zu Wasser. Ein
größeres LAND_REACH_PX heilt das nicht (ab 16 kippt der bestehende Test).
Straßenstücke jenseits von "Land" zählen jetzt nur noch als Brücke, wenn sie
zusätzlich innerhalb WATER_REACH_PX von Wasser liegen; neue Konstante
WATER_REACH_PX = 8, am echten Mosaik kalibriert (6-10 ein stabiles Plateau
bei ~40 Brücken, ab 14 bricht es weg und reißt wieder trockene Flächen mit).
Regressionstest zuerst rot gesehen (test_wide_road_area_on_land_is_not_a_bridge),
bestehende Tests unverändert und weiterhin grün. 17/17 Tests grün. Auf dem
echten Mosaik: 475 Straßenstücke, 40 Brücken, größtes Brückenstück 12.588 m² –
deckt sich mit den unabhängig ermittelten Referenzwerten der Prüfung.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Fix-Runde 1, drei Befunde:
- road_polygons: Straßennetz ist ein zusammenhängendes Polygon über den ganzen
Ausschnitt; eine Fensterprüfung um seine Bounding-Box sieht daher zwangsläufig
Wasser und meldet fast alles als Brücke. Ersetzt durch Verschneidung jedes
Straßenpolygons mit der Landfläche (Ruling 13). Die wörtlich vorgegebene
Landberechnung (unary_union(land_polygons(labels))) besteht die bestehenden
Tests nicht: eine Straße ist nie "wasser", also zählt land_polygons() sie
selbst als Land, und ein Damm quer durchs Meer überlappt dann mit sich selbst
statt als Brücke aufzufallen (siehe Fix-Bericht für den Nachweis). Land wird
stattdessen ohne die Straßenklasse berechnet und um LAND_REACH_PX gewachsen,
damit eine Straße, die direkt an Land beginnt, dort noch erkannt wird. Der
Radius wurde am echten Mosaik kalibriert: unter 8 px verkettet sich eine
gewöhnliche Küstenstraße mangels Berührung mit "Land" erneut zu einem
kartenweiten Brückenstück; 10 px behebt das mit Sicherheitsabstand zur
Wasserlücke des bestehenden Tests.
- centerlines: eine Kontur um das ein Pixel breite Skelett lief auf beiden
Seiten des Bandes hin und zurück und lieferte jede Linie doppelt; an
Kreuzungen ergab das eine einzelne Schleife statt getrennter Äste (Ruling 14,
neue Tests zuerst rot gesehen). Ersetzt durch einen Pixelgraphen (networkx):
Skelettpixel als Knoten, 8er-Nachbarschaft als Kanten, Pfade zwischen Knoten
mit Grad ungleich 2 je Zusammenhangskomponente, reine Ringe einmal umlaufen.
- mask_polygons: Polygon(ring).buffer(0) kann bei selbstschneidenden Konturen
ein MultiPolygon liefern; das schlug später mit AttributeError fehl. Beim
Einsortieren in outers/holes wird jetzt nur noch ein sauberes Polygon
akzeptiert (Ruling 15).
16/16 Tests grün. Auf dem echten Mosaik: 469 Straßenstücke (190 Brücken,
größtes Brückenstück 26.294 m² auf einer lokalen Fläche von 643 x 564 m,
nicht mehr kartenweit).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Einfarbige Fake-Kacheln erkannten nur die Herkunftskachel eines Pixels,
nicht den Versatz innerhalb der Kachel (72px Spielraum je Achse zwischen
3072px Kachelraster und 3000px Zuschnitt). fake_tile kodiert jetzt die
globale Pixelposition, ein neuer Test nagelt mosaic_origin_px() == (24, 60)
fest und prüft drei Pixel gegen den daraus berechneten globalen Index.
Produktionscode unverändert (Ruling 8).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>