Webshop-Rechtstexte: IP-Hash mit Zahlung oder Storno gelöscht, keine Telefonnummer des Käufers

AVV, Leistungsbeschreibung, Datenschutzerklärung (6d), Datenschutz-Absatz und Kanzlei-Paket an das Verhalten
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@@ -46,7 +46,7 @@ Fassungen: Leistungsbeschreibung Webshop, Auftragsverarbeitungsvertrag Webshop (
1. Der Käufer wählt Artikel (mit Grundpreis, Lebensmittel- und Produktsicherheitsangaben, Widerrufsausschluss), legt sie in den Warenkorb (im Sitzungsspeicher des Tabs, kein Cookie) und wählt Versand (nur Deutschland und Österreich) oder Abholung. Ganz oben im Widget stehen Lieferländer und Zahlungsarten.
2. In der Kasse stehen unmittelbar über dem Knopf die Pflichtinformationen, der Gewährleistungshinweis (Abschnitt 3.4) und der Knopf „Zahlungspflichtig bestellen“ (Abschnitt 3.3). Der Server rechnet alle Preise neu, prüft und reserviert den Bestand (30 Minuten).
3. Der Käufer wird zu Stripe Checkout geleitet und gibt dort Name, Adresse und Zahlung ein (Karte, Apple Pay, Google Pay, Klarna, SEPA-Lastschrift je nach Einstellung des Händlers; kein PayPal). Die Stripe-Kasse verlangt keine Telefonnummer und fragt die Rechnungsanschrift nur ab, soweit die Zahlungsart sie braucht. SEPA gilt erst bei Eingang als bezahlt; bis dahin erhält der Käufer einmal eine Eingangsmail (G15) ohne Vertragsschluss.
3. Der Käufer wird zu Stripe Checkout geleitet und gibt dort Name, Adresse und Zahlung ein (Karte, Apple Pay, Google Pay, Klarna, SEPA-Lastschrift je nach Einstellung des Händlers; kein PayPal). Die Stripe-Kasse verlangt keine Telefonnummer (WEBklar erhebt und speichert auch keine) und fragt die Rechnungsanschrift nur ab, soweit die Zahlungsart sie braucht. SEPA gilt erst bei Eingang als bezahlt; bis dahin erhält der Käufer einmal eine Eingangsmail (G15) ohne Vertragsschluss.
4. Nach der Zahlung erhält der Käufer die Bestellbestätigung (G09, Abschnitt 3.3), der Händler die Mail „Neue Bestellung“ (K25).
5. Der Händler pflegt Status (versendet, abholbereit, abgeschlossen), erstattet über das Portal (Stripe-Rückzahlung auf dem Konto des Händlers) und exportiert Bestellungen als CSV.
@@ -56,7 +56,7 @@ Der Käufer widerruft über „Vertrag widerrufen“ im Widget, auf der Standalo
### 2.4 Daten und Fristen
Käuferdaten liegen auf dem Server bei Hetzner (Falkenstein), E-Mails laufen über den E-Mail-Dienst von Hetzner (Nürnberg). Nicht bezahlte oder stornierte Bestellungen werden nach 30 Tagen gelöscht; bei bezahlten Bestellungen und Widerrufen werden Name, E-Mail-Adresse, Anschriften, eine etwa von Stripe gelieferte Telefonnummer und der IP-Hash (Hashwert der IP-Adresse für den Missbrauchsschutz) drei Jahre nach dem Ende des Bestelljahres anonymisiert (Positionen, Beträge, Bestellnummer und Status bleiben); nicht bezahlte Bestellungen gehen mit dem IP-Hash nach 30 Tagen. Nach dem Abschalten sind Bestellungen 90 Tage lesbar und als CSV exportierbar, danach löscht der tägliche Job alle Daten des Webshops (Artikel, Bilder, Bestellungen, Widerrufe, Einstellungen, Archiv der bestätigten Rechtstexte); das Einrichtungs-Ticket bleibt ohne Käuferdaten. Gelöschte Daten bleiben bis zu sieben Tage in den Sicherungen. ⚖ F14
Käuferdaten liegen auf dem Server bei Hetzner (Falkenstein), E-Mails laufen über den E-Mail-Dienst von Hetzner (Nürnberg). Nicht bezahlte oder stornierte Bestellungen werden nach 30 Tagen gelöscht; bei bezahlten Bestellungen und Widerrufen werden Name, E-Mail-Adresse und Anschriften drei Jahre nach dem Ende des Bestelljahres anonymisiert (Positionen, Beträge, Bestellnummer und Status bleiben); der IP-Hash (Hashwert der IP-Adresse für den Missbrauchsschutz, nur in der offenen Bestellung) wird gelöscht, sobald die Bestellung bezahlt oder storniert wird, spätestens mit der Löschung nicht bezahlter Bestellungen nach 30 Tagen; eine Telefonnummer des Käufers wird nicht gespeichert. Nach dem Abschalten sind Bestellungen 90 Tage lesbar und als CSV exportierbar, danach löscht der tägliche Job alle Daten des Webshops (Artikel, Bilder, Bestellungen, Widerrufe, Einstellungen, Archiv der bestätigten Rechtstexte); das Einrichtungs-Ticket bleibt ohne Käuferdaten. Gelöschte Daten bleiben bis zu sieben Tage in den Sicherungen. ⚖ F14
### 2.5 Ende mit dem Vertrag über den Betrieb der Website
@@ -237,7 +237,7 @@ Die Belehrung nennt als Beispiel nur den Terminplaner, die Bestellung des Websho
**Frage.** Ist es richtig, den Datenfluss von Stripe zu WEBklar als Verarbeitung im Auftrag des Händlers zu beschreiben? Ist die Abgrenzung (Stripe als Auftragsverarbeiter und teils eigener Verantwortlicher laut DPA von Stripe) für die Datenschutzerklärung des Händlers richtig? Ist der Satz zu Drittlandübermittlungen von Stripe („regeln Kunde und Stripe“) ausreichend?
### F14: AVV Nr. 9: Fristen für Anonymisierung und Löschung
**Text.** Nicht bezahlte Bestellungen (offen oder storniert): Löschung 30 Tage nach dem Anlegen. Bezahlte Bestellungen und Widerrufe: Käuferdaten (und der IP-Hash der Bestellung) werden 3 Jahre nach dem Ende des Bestelljahres anonymisiert; Positionen, Beträge, Bestellnummer und Status bleiben. Nach dem Abschalten: 90 Tage Lesen und Export, dann Löschung aller Daten (auch des Archivs der Rechtstexte). Versandwarteschlange: Inhalt sofort nach dem Versand leeren, Eintrag nach 7 Tagen löschen, bei Fehlschlag nach 48 Stunden. Sicherung bis zu sieben Tage.
**Text.** Nicht bezahlte Bestellungen (offen oder storniert): Löschung 30 Tage nach dem Anlegen. IP-Hash: gelöscht, sobald die Bestellung bezahlt oder storniert wird, spätestens mit dieser Löschung. Keine Telefonnummer des Käufers. Bezahlte Bestellungen und Widerrufe: Käuferdaten werden 3 Jahre nach dem Ende des Bestelljahres anonymisiert; Positionen, Beträge, Bestellnummer und Status bleiben. Nach dem Abschalten: 90 Tage Lesen und Export, dann Löschung aller Daten (auch des Archivs der Rechtstexte). Versandwarteschlange: Inhalt sofort nach dem Versand leeren, Eintrag nach 7 Tagen löschen, bei Fehlschlag nach 48 Stunden. Sicherung bis zu sieben Tage.
**Frage.** Sind 3 Jahre nach Ende des Bestelljahres für die Käuferdaten angemessen (Gewährleistung zwei Jahre, regelmäßige Verjährung drei Jahre ab Jahresende)? Entsteht ein Konflikt mit den Aufbewahrungspflichten des Händlers (zum Beispiel sechs oder acht Jahre nach AO und HGB), wenn WEBklar die Namen schon früher anonymisiert und der Händler den Export nicht gezogen hat? Reicht der Hinweis in Nr. 9 Abs. 8 und LB Nr. 5 Abs. 8, oder soll die Frist einstellbar sein?
### F15: AVV Nr. 8 Abs. 2: Betroffenenrechte nur auf Weisung im Chat