Preise fuer Beratungsstellen: Jahrespaket statt Kleinpakete

- preise-einrichtungen.md: Klein 190 / Standard 290 / Gross 450 EUR im Jahr,
  Pilot-Angebot fuer den 26.11., Restertrag, To-dos vor dem ersten Verkauf
- Spickzettel und Pitch zum Ueben: Antwort '290 EUR im Jahr, Richtpreis'
- outreach-september.md: alte Preistabelle als ueberholt markiert

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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<p>- „Geld aus der MBE-Förderung läuft über die Träger, nicht über Webklar. Das ist erst nach der Auswertung ein Thema, und nur, wenn die FID es anspricht.“ Das ist erst nach der Auswertung ein Thema, und nur, wenn die FID es anspricht.</p>
<p>- Trete nicht vor der MBE beim Beirat für Migration oder bei der Integrationsbeauftragten des Kreises auf.</p></div>
<h2>Fragen an das Team</h2><ul><li>(Einstieg) „Wenn jemand mit einem Brief zu Ihnen kommt: Was passiert dann als Erstes?“</li><li>(Einstieg) „Wie oft sind Termin oder Frist dann schon ganz knapp?“</li><li>(Ersatz, wenn es still bleibt) „Was war der letzte Brief, der hier bei Ihnen auf dem Tisch lag?“</li><li>(Wartezeit) „Wenn Herr Beispiel mit diesem Brief zu Ihnen käme: Was müsste er unbedingt verstehen?“</li><li>(Ergebnis) „Sie haben das Original in der Hand. Stimmt das so? Stimmen Termin und Frist?“</li><li>(Handy) „Liest jemand von Ihnen Arabisch? Versteht man das?“</li><li>(Wartezeit, falls länger) „Welche Sprachen brauchen Sie hier am meisten?“</li><li>(Bitte, zur Bestätigung und nicht als Wissenstest) „Sie gehören zur Förderinitiative Donnersberg, richtig? Wer macht dort den Datenschutz?“</li><li>(Bitte) „Welche Uhrzeit passt Ihnen am 26. November?“</li><li>(Die wichtigste) „Was müsste bis zum 26. November passiert sein, damit Sie sagen, das hat Ihren Ratsuchenden geholfen?“</li><li>(Ehrlich) „Und was müsste passieren, damit Sie sagen, das lassen wir lieber?“</li><li>(Wenn Zeit ist) „Wo würde das bei Ihnen passen? Und wo eher nicht?“</li><li>(Wenn Zeit ist) „Haben die meisten Ihrer Ratsuchenden ein eigenes Smartphone dabei?“</li><li>(Wenn Zeit ist) „Wer von Ihnen probiert es als Erstes aus? Soll ich mich nach der ersten Woche kurz melden, oder melden Sie sich, wenn etwas ist?“</li><li>NICHT HEUTE, erst am 26.11. und nur wenn der Test gut war: „Würden Sie es weiterempfehlen? Kennen Sie Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel in Alzey oder im MBE-Arbeitskreis? Arbeiten Sie mit dem Jugendmigrationsdienst zusammen?“</li></ul>
<h2>Einwände, ausführlich</h2><div class="einwand"><b>(oft) Wohin gehen die Daten? In die USA?</b>Ja, das sage ich offen. Unser Server läuft bei Cloudflare, die KI ist von Anthropic. Beide sitzen in den USA. Die Übermittlung stützt sich auf EU-Standardvertragsklauseln. Die stehen in den Auftragsverarbeitungsverträgen von Cloudflare und Anthropic, die Fundstellen schicke ich Ihrer Datenschutzstelle gern. Bei uns wird der Brief nicht gespeichert. Anthropic löscht ihn in der Regel nach 30 Tagen, bei Verdacht auf Missbrauch länger, und trainiert nicht damit. Eine Beschränkung auf Rechenzentren in der EU ist nicht eingestellt. Die Person willigt für jeden Brief einzeln ein, am Handy in ihrer Sprache. Und wer nicht einwilligt, wird ganz normal beraten.</div><div class="einwand"><b>(oft) Das muss unsere Datenschutzstelle freigeben. Brauchen wir einen AVV? Eine Folgenabschätzung?</b>Ja, bitte fragen Sie da unbedingt nach. Für die Datenschutzstelle ist das Blatt. Da steht auch offen drin, was noch fehlt: ein AVV-Entwurf, die TOMs und ein Baustein fürs Verarbeitungsverzeichnis. Das bekommt sie von mir, bevor Ihre Stelle den ersten echten Brief selbst am Dienst-PC hochlädt. Für den Test schlage ich vor, dass nur die Ratsuchenden mit dem eigenen Handy fotografieren. Wie die Rollen dabei genau verteilt sind, auch weil die Erklärung an Ihrem Bildschirm erscheint, kläre ich gern direkt mit ihr. Ob eine Folgenabschätzung nötig ist, entscheidet sie. Ich liefere ihr alle Angaben dafür.</div><div class="einwand"><b>(oft) Ist das nicht einfach ChatGPT?</b>Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. „Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. Bei ChatGPT bekommt man einen Text. Hier macht man ein Foto, und Frist, Termin und Telefonnummer werden zu einem Kalender-Eintrag mit Erinnerung und zu einer Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.“ Hier macht man ein Foto. Frist, Termin und Telefonnummer werden zu Kalender-Eintrag und Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.</div><div class="einwand"><b>(oft) Ersetzt das unsere Beratung? Soll damit gespart werden?</b>Nein. Es erklärt, was im Brief steht. Was die Person dann tut und was das für ihren Aufenthalt heißt, das ist Beratung, und die bleibt bei Ihnen. Selbstständig heißt nicht allein. Unter jeder Erklärung steht: Bei wichtigen Entscheidungen hilft eine Beratungsstelle.</div><div class="einwand"><b>(oft) Was, wenn die KI sich irrt? Wer haftet dann?</b>Eine KI kann sich irren, das rede ich nicht klein. Darum gibt es feste Regeln. Ein Datum, das sie nicht sicher lesen kann, lässt sie leer. Eine Telefonnummer nimmt sie nur, wenn sie wörtlich im Brief steht. Die Fachbegriffe bleiben deutsch, damit man im Original nachsehen kann. Unter jeder Erklärung steht, dass es keine Rechtsberatung ist. Und auf der Kurzanleitung steht: Fristen immer am Original prüfen, und Fristen „ab Zustellung“ selbst nachrechnen. Wenn Ihre Leitung Fragen zur Haftung hat, beantworte ich sie gern schriftlich.</div><div class="einwand"><b>(oft) Was kostet das nach dem Test?</b>Über Ihren Code zahlen Ihre Ratsuchenden auch danach nichts. Die Stelle würde ein festes Briefpaket kaufen, kein Abo. (Nur wenn jemand nach Zahlen fragt:) 100 Briefe kosten 20 Euro, 500 Briefe 75 Euro. Das sind Endpreise, Umsatzsteuer kommt keine dazu, weil wir Kleinunternehmer sind. Am liebsten reden wir darüber am 26., wenn Sie wissen, ob es sich lohnt.</div><div class="einwand"><b>(oft) Können die Leute das auch zu Hause nutzen?</b>Ohne Code sind auf der Seite zwei Briefe kostenlos, danach kostet es für Privatleute. Das sage ich lieber offen. Ihr Code ist für die Beratung gedacht und nur für Mitarbeitende. Bitte geben Sie ihn nicht weiter. Ich möchte nicht, dass Sie jemanden über die Beratung zu einem Kaufangebot schicken.</div><div class="einwand"><b>(oft) Wie viel Arbeit macht das für uns? Wir haben keine Zeit für etwas Neues.</b>Das verstehe ich. Einmal legen Sie ein Lesezeichen am PC an, das steht auf der Kurzanleitung. Pro Person heißt es dann: Sprache wählen, QR-Code zeigen, kurz warten. Es gibt keine Konten und nichts zu verwalten. Die Auswertung mache ich. Von Ihnen brauche ich nur das Gespräch am 26. November. Wenn es in einem Termin nicht passt, lassen Sie es einfach weg. Und wenn es Sie im Alltag Zeit kostet, statt zu helfen, sagen Sie es mir. Dann taugt es so nichts, und das ist auch ein Ergebnis.</div><div class="einwand"><b>Ist das rechtlich geprüft?</b>Von einem Anwalt noch nicht, das sage ich ehrlich. Das Blatt ist eine Selbstauskunft. Es ist am Programmcode und an der Datenschutzerklärung geprüft, und es steht offen drin, was nicht geht. Wenn Ihre Datenschutzstelle etwas anders sieht, will ich das wissen.</div><diLine truncated
<h2>Nicht sagen</h2><ul class="nicht"><li>Zeit, Tempo oder Effizienz als Nutzen: „erklärt den Brief in einer Minute“, „das Vorlesen hat eine Minute gedauert“, „spart Personal“, „effizienter“, „mehr Fälle schaffen“, „die einfachen Fälle werden abgefangen“. Nenn auch keine Zeitersparnis in Minuten. Um die MBE läuft eine Kürzungsdebatte. Sag stattdessen „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „das, was nur Sie können“.</li><li>„Zeit für echte Beratung“ oder „wofür Sie eigentlich da sind“. Briefe erklären, Formulare und Behördenkontakte gehören zu ihrer Arbeit.</li><li>„Ersetzt“ in jeder Form: nicht „ersetzt die Beratung“, nicht „ersetzt Dolmetscher“ oder „ersetzt Sprachmittlung“.</li><li>Absolute Versprechen: „Er verpasst keinen Termin“, „Er kann selbst anrufen“. Sag „Er denkt leichter an Termin und Frist“ und „Er ist vorbereitet, wenn ein Anruf nötig ist“.</li><li>„Ihre Ratsuchenden zahlen nie etwas“ ohne Zusatz. Richtig ist: „über Ihren Code“.</li><li>„Ihre Leute können das mit Ihrem Code auch zu Hause nutzen“. Biete auch nie den Knopf „Zugang dauerhaft auf ein Handy geben“ für Ratsuchende an.</li><li>„Alles bleibt auf dem Handy“ und „Die Erklärung ist morgen noch da“. Beides stimmt für die Webseite nicht.</li><li>„Unser Server“ ohne Cloudflare zu nennen, und „Alles ist Ende-zu-Ende verschlüsselt“. Ende-zu-Ende gilt nur für die Übergabe zwischen Handy und PC, den Brief selbst schickt der Server per TLS zur KI.</li><li>„DSGVO-konform“, „rechtssicher“, „anwaltlich geprüft“, „zertifiziert“, „Data Privacy Framework“, „Server in Deutschland“ oder „in der EU“. Und nie „spätestens nach 30 Tagen“, immer „in der Regel nach 30 Tagen“.</li><li>Rechtliche Festlegungen: „Sie brauchen keinen AVV“, „Eine Folgenabschätzung ist nicht nötig“, „Im Test sind wir allein verantwortlich“. Sag auch nicht, der AVV liege schon fertig vor. Richtig ist: „kommt vor dem ersten Brief am Dienst-PC“.</li><li>Gesundheitsdaten freigeben, etwa mit „Briefe von der Krankenkasse gehen“. Das schätzt ihre Datenschutzstelle ein.</li><li>„Die KI macht keine Fehler“, „erfindet nie etwas“, „rät nie“, „perfekte Übersetzung“, „von Muttersprachlern geprüft“. Sag stattdessen: „Die KI hat die feste Regel …“.</li><li>„Bei ChatGPT braucht man ein Konto“. Das stimmt so nicht mehr und wurde am 25.10. bewusst aus dem Handzettel gestrichen.</li><li>„Vorlesen“ oder „fertige Antworten“ als Funktion der Webseite. Achtung: In den Metadaten von webseite/demo.html stehen noch „Vorlesen der Inhalte“ und „Fertige Antworten generieren“. Lass das vor dem Code-Stopp am Di 27.10. abends prüfen, falls jemand die Seite googelt.</li><li>Überholte Sätze aus dem alten Spickzettel: „Die Knöpfe übersetze ich als Nächstes“, „Drucken kommt als Nächstes“, „Darf ich Ihre Stelle auf meiner Seite nennen und würden Sie verlinken?“. Und keinen angeblichen Fehler im Datenschutz-Blatt ankündigen. Abschnitt 6 (Stand 25.10.) nennt schon 27 Sprachen und stimmt.</li><li>Ein Datum für die App, den Druck-Knopf, mehrere Fotos pro Brief oder andere neue Funktionen. Auch keine Zusagen zur Reihenfolge wie „kommt zuerst“, „kommt ganz oben auf die Liste“ oder „Ihre Rückmeldung bestimmt, was ich baue“.</li><li>„Unbegrenzt“. Es gibt immer eine feste Zahl an Briefen.</li><li>Preise von dir aus nennen, die eigene Untergrenze, ein Vergleich mit den Kosten für Sprachmittler, „zuzüglich Mehrwertsteuer“. Und nicht „ich bin Kleinunternehmer“, sondern „wir“ (Webklar GbR).</li><li>„Ich will Ihnen nichts verkaufen“. Nach dem Test kostet es die Stelle Geld. Ehrlicher ist: „Heute geht es nicht um einen Vertrag.“</li><li>„Rufen Sie einfach bei der Ausländerbehörde an“. Die Behörde im Kreis bittet selbst darum, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Kritisier die Ausländerbehörde des Kreises auch nicht.</li><li>Haushalt, Kürzungen, Stellenabbau oder Fälle pro Stelle von dir aus ansprechen. Und nicht „Ihre Beraterinnen sind überlastet“, frag lieber.</li><li>Am ersten Tag: „ganz Deutschland“, „bundesweit“, „900 Stellen“, Namen von Verbänden und Ämtern (Paritätischer, BAMF, BMI), „die Briefe sind überall dieselben“. Bitte heute auch nicht um eine Empfehlung oder um Kontakte zum Träger oder Verband.</li><li>„Sie wären die erste MBE in Deutschland“. Höchstens auf Nachfrage: „die erste Stelle mit eigenem Testzugang“, und nur, wenn das am 29.10. noch stimmt.</li><li>„Ich sehe nur Zahlen, keine Namen“ ohne Einschränkung. Richtig ist: „Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen“, die Server-Protokolle gibt es zusätzlich.</li><li>Verallgemeinerungen ohne Beleg wie „Auf Deutsch anrufen ist für viele das Schwerste“. Und die Generalprobe nicht als Geschichte erzählen.</lLine truncated
<h2>Einwände, ausführlich</h2><div class="einwand"><b>(oft) Wohin gehen die Daten? In die USA?</b>Ja, das sage ich offen. Unser Server läuft bei Cloudflare, die KI ist von Anthropic. Beide sitzen in den USA. Die Übermittlung stützt sich auf EU-Standardvertragsklauseln. Die stehen in den Auftragsverarbeitungsverträgen von Cloudflare und Anthropic, die Fundstellen schicke ich Ihrer Datenschutzstelle gern. Bei uns wird der Brief nicht gespeichert. Anthropic löscht ihn in der Regel nach 30 Tagen, bei Verdacht auf Missbrauch länger, und trainiert nicht damit. Eine Beschränkung auf Rechenzentren in der EU ist nicht eingestellt. Die Person willigt für jeden Brief einzeln ein, am Handy in ihrer Sprache. Und wer nicht einwilligt, wird ganz normal beraten.</div><div class="einwand"><b>(oft) Das muss unsere Datenschutzstelle freigeben. Brauchen wir einen AVV? Eine Folgenabschätzung?</b>Ja, bitte fragen Sie da unbedingt nach. Für die Datenschutzstelle ist das Blatt. Da steht auch offen drin, was noch fehlt: ein AVV-Entwurf, die TOMs und ein Baustein fürs Verarbeitungsverzeichnis. Das bekommt sie von mir, bevor Ihre Stelle den ersten echten Brief selbst am Dienst-PC hochlädt. Für den Test schlage ich vor, dass nur die Ratsuchenden mit dem eigenen Handy fotografieren. Wie die Rollen dabei genau verteilt sind, auch weil die Erklärung an Ihrem Bildschirm erscheint, kläre ich gern direkt mit ihr. Ob eine Folgenabschätzung nötig ist, entscheidet sie. Ich liefere ihr alle Angaben dafür.</div><div class="einwand"><b>(oft) Ist das nicht einfach ChatGPT?</b>Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. „Dahinter steckt auch eine KI, Claude von Anthropic, das sage ich offen. Bei ChatGPT bekommt man einen Text. Hier macht man ein Foto, und Frist, Termin und Telefonnummer werden zu einem Kalender-Eintrag mit Erinnerung und zu einer Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.“ Hier macht man ein Foto. Frist, Termin und Telefonnummer werden zu Kalender-Eintrag und Anruf-Hilfe. Die deutschen Fachbegriffe bleiben erkennbar. Und Sie sehen am PC Deutsch, während die Person gleichzeitig ihre Sprache sieht.</div><div class="einwand"><b>(oft) Ersetzt das unsere Beratung? Soll damit gespart werden?</b>Nein. Es erklärt, was im Brief steht. Was die Person dann tut und was das für ihren Aufenthalt heißt, das ist Beratung, und die bleibt bei Ihnen. Selbstständig heißt nicht allein. Unter jeder Erklärung steht: Bei wichtigen Entscheidungen hilft eine Beratungsstelle.</div><div class="einwand"><b>(oft) Was, wenn die KI sich irrt? Wer haftet dann?</b>Eine KI kann sich irren, das rede ich nicht klein. Darum gibt es feste Regeln. Ein Datum, das sie nicht sicher lesen kann, lässt sie leer. Eine Telefonnummer nimmt sie nur, wenn sie wörtlich im Brief steht. Die Fachbegriffe bleiben deutsch, damit man im Original nachsehen kann. Unter jeder Erklärung steht, dass es keine Rechtsberatung ist. Und auf der Kurzanleitung steht: Fristen immer am Original prüfen, und Fristen „ab Zustellung“ selbst nachrechnen. Wenn Ihre Leitung Fragen zur Haftung hat, beantworte ich sie gern schriftlich.</div><div class="einwand"><b>(oft) Was kostet das nach dem Test?</b>Über Ihren Code zahlen Ihre Ratsuchenden auch danach nichts. Für eine Stelle Ihrer Größe sind es voraussichtlich 290 Euro im Jahr für bis zu 1.200 Briefe, also so viel wie im Test, nur zwölf Monate lang. Das ist der Endpreis, Sie bekommen eine Rechnung im Januar, kein Abo, und es endet am 31. Dezember von selbst. Das ist ein Richtpreis. Das genaue Angebot bringe ich am 26. November mit, passend zu Ihren Zahlen aus dem Test. Heute geht es erst mal darum, ob es Ihnen im Alltag hilft.</div><div class="einwand"><b>(oft) Können die Leute das auch zu Hause nutzen?</b>Ohne Code sind auf der Seite zwei Briefe kostenlos, danach kostet es für Privatleute. Das sage ich lieber offen. Ihr Code ist für die Beratung gedacht und nur für Mitarbeitende. Bitte geben Sie ihn nicht weiter. Ich möchte nicht, dass Sie jemanden über die Beratung zu einem Kaufangebot schicken.</div><div class="einwand"><b>(oft) Wie viel Arbeit macht das für uns? Wir haben keine Zeit für etwas Neues.</b>Das verstehe ich. Einmal legen Sie ein Lesezeichen am PC an, das steht auf der Kurzanleitung. Pro Person heißt es dann: Sprache wählen, QR-Code zeigen, kurz warten. Es gibt keine Konten und nichts zu verwalten. Die Auswertung mache ich. Von Ihnen brauche ich nur das Gespräch am 26. November. Wenn es in einem Termin nicht passt, lassen Sie es einfach weg. Und wenn es Sie im Alltag Zeit kostet, statt zu helfen, sagen Sie es mir. Dann taugt es so nichts, und das ist auch ein Ergebnis.</div><div class="einwand"><b>Ist das rechtlich geprüft?</b>Von einem Anwalt noch nicht, das sage ich ehrlich. Das Blatt ist eine Selbstauskunft. Es ist am Programmcode und an der DatenschutzerklärLine truncated
<h2>Preis: wenn das Thema kommt</h2><p class="klein">Erste Antwort steht oben bei den Einwänden (290 € im Jahr, Richtpreis). Nachfragen:</p><div class="einwand"><b>„Gibt es das auch kleiner oder größer?“</b>Ja. Für kleinere Stellen gibt es 600 Briefe für 190 Euro im Jahr, für große 2.400 Briefe für 450 Euro. Welches passt, sehen wir am 26. November an Ihren Zahlen.</div><div class="einwand"><b>„Das ist uns zu teuer, unser Budget ist knapp.“</b>Das verstehe ich. Für Stellen, die jetzt testen, gibt es 2027 ein Einstiegsangebot. Das rechne ich Ihnen am 26. November vor.</div><div class="einwand"><b>„Was kostet Sie selbst ein Brief?“</b>Ehrlich gesagt ein paar Cent für die KI. Bezahlt wird vor allem die Arbeit drumherum: Einrichtung, Datenschutz-Unterlagen, Hilfe und die Weiterentwicklung. (Keine Cent-Zahl nennen, sonst wird pro Brief verhandelt.)</div><div class="einwand"><b>„Warum zahlen wir nicht dasselbe wie Privatleute?“</b>Wenn Sie das Paket ausnutzen, zahlen Sie pro Brief weniger als Privatleute. Dafür kaufen Sie einmal im Jahr im Voraus, und ich schreibe eine Rechnung statt vieler kleiner Kartenzahlungen.</div><div class="einwand"><b>„Kommt da noch Mehrwertsteuer drauf?“</b>Nein. Wir sind Kleinunternehmer, der Preis ist der Endpreis.</div><div class="einwand"><b>„Müssen wir das ausschreiben oder Vergleichsangebote einholen?“</b>Bei so kleinen Beträgen braucht es nach meinem Stand in aller Regel kein förmliches Vergabeverfahren. Üblich ist ein kurzer, dokumentierter Preisvergleich, der auch über die Webseiten anderer Anbieter gehen kann. Dafür gebe ich Ihnen ein schriftliches Angebot und unsere Preisliste mit. Was bei Ihrem Träger intern gilt, weiß Ihre Verwaltung am besten. (Keine Rechtsauskunft geben.)</div><div class="einwand"><b>„Darf man das aus MBE-Mitteln bezahlen?“</b>Die neue MBE-Förderrichtlinie ab 2027 nennt bei den förderfähigen Ausgaben ausdrücklich IT-Dienstleistungen für die Beratungsarbeit, als Beispiel auch KI. Die Einzelheiten legt das BAMF fest, und wie Ihr Träger das beantragt oder bucht, entscheidet er. Ich schreibe den Leistungszeitraum und „MBE 2027“ auf die Rechnung.</div><div class="einwand"><b>„Geht das auch unbegrenzt, als Flatrate?“</b>Nein, es ist immer eine feste Briefzahl. So wissen Sie vorher genau, was es kostet. Wird es knapp, melde ich mich rechtzeitig und lade auf.</div><div class="einwand"><b>„Und wenn wir nach dem Test nicht weitermachen?“</b>Dann endet der Code am 29. November von selbst. Es gibt keinen Vertrag und keine Kosten.</div><div class="einwand"><b>„Können wir nach dem Test gleich weiterarbeiten?“</b>Ja. Wenn Sie am 26. November Ja sagen, verlängere ich den Code noch am selben Tag kostenlos bis Ende Dezember. Es entsteht keine Lücke, auch nicht für Ihre Ratsuchenden.</div>
<h2>Nicht sagen</h2><ul class="nicht"><li>Zeit, Tempo oder Effizienz als Nutzen: „erklärt den Brief in einer Minute“, „das Vorlesen hat eine Minute gedauert“, „spart Personal“, „effizienter“, „mehr Fälle schaffen“, „die einfachen Fälle werden abgefangen“. Nenn auch keine Zeitersparnis in Minuten. Um die MBE läuft eine Kürzungsdebatte. Sag stattdessen „Hilfe zur Selbsthilfe“ und „das, was nur Sie können“.</li><li>„Zeit für echte Beratung“ oder „wofür Sie eigentlich da sind“. Briefe erklären, Formulare und Behördenkontakte gehören zu ihrer Arbeit.</li><li>„Ersetzt“ in jeder Form: nicht „ersetzt die Beratung“, nicht „ersetzt Dolmetscher“ oder „ersetzt Sprachmittlung“.</li><li>Absolute Versprechen: „Er verpasst keinen Termin“, „Er kann selbst anrufen“. Sag „Er denkt leichter an Termin und Frist“ und „Er ist vorbereitet, wenn ein Anruf nötig ist“.</li><li>„Ihre Ratsuchenden zahlen nie etwas“ ohne Zusatz. Richtig ist: „über Ihren Code“.</li><li>„Ihre Leute können das mit Ihrem Code auch zu Hause nutzen“. Biete auch nie den Knopf „Zugang dauerhaft auf ein Handy geben“ für Ratsuchende an.</li><li>„Alles bleibt auf dem Handy“ und „Die Erklärung ist morgen noch da“. Beides stimmt für die Webseite nicht.</li><li>„Unser Server“ ohne Cloudflare zu nennen, und „Alles ist Ende-zu-Ende verschlüsselt“. Ende-zu-Ende gilt nur für die Übergabe zwischen Handy und PC, den Brief selbst schickt der Server per TLS zur KI.</li><li>„DSGVO-konform“, „rechtssicher“, „anwaltlich geprüft“, „zertifiziert“, „Data Privacy Framework“, „Server in Deutschland“ oder „in der EU“. Und nie „spätestens nach 30 Tagen“, immer „in der Regel nach 30 Tagen“.</li><li>Rechtliche Festlegungen: „Sie brauchen keinen AVV“, „Eine Folgenabschätzung ist nicht nötig“, „Im Test sind wir allein verantwortlich“. Sag auch nicht, der AVV liege schon fertig vor. Richtig ist: „kommt vor dem ersten Brief am Dienst-PC“.</li><li>Gesundheitsdaten freigeben, etwa mit „Briefe von der Krankenkasse gehen“. Das schätzt ihre Datenschutzstelle ein.</li><li>„Die KI macht keine Fehler“, „erfindet nie etwas“, „rät nie“, „perfekte Übersetzung“, „von Muttersprachlern geprüft“. Sag stattdessen: „Die KI hat die feste Regel …“.</li><li>„Bei ChatGPT braucht man ein Konto“. Das stimmt so nicht mehr und wurde am 25.10. bewusst aus dem Handzettel gestrichen.</li><li>„Vorlesen“ oder „fertige Antworten“ als Funktion der Webseite. Achtung: In den Metadaten von webseite/demo.html stehen noch „Vorlesen der Inhalte“ und „Fertige Antworten generieren“. Lass das vor dem Code-Stopp am Di 27.10. abends prüfen, falls jemand die Seite googelt.</li><li>Überholte Sätze aus dem alten Spickzettel: „Die Knöpfe übersetze ich als Nächstes“, „Drucken kommt als Nächstes“, „Darf ich Ihre Stelle auf meiner Seite nennen und würden Sie verlinken?“. Und keinen angeblichen Fehler im Datenschutz-Blatt ankündigen. Abschnitt 6 (Stand 25.10.) nennt schon 27 Sprachen und stimmt.</li><li>Ein Datum für die App, den Druck-Knopf, mehrere Fotos pro Brief oder andere neue Funktionen. Auch keine Zusagen zur Reihenfolge wie „kommt zuerst“, „kommt ganz oben auf die Liste“ oder „Ihre Rückmeldung bestimmt, was ich baue“.</li><li>„Unbegrenzt“. Es gibt immer eine feste Zahl an Briefen.</li><li>Preise von dir aus nennen, die eigene Untergrenze, ein Vergleich mit den Kosten für Sprachmittler, „zuzüglich Mehrwertsteuer“. Und nicht „ich bin Kleinunternehmer“, sondern „wir“ (Webklar GbR).</li><li>„Ich will Ihnen nichts verkaufen“. Nach dem Test kostet es die Stelle Geld. Ehrlicher ist: „Heute geht es nicht um einen Vertrag.“</li><li>„Rufen Sie einfach bei der Ausländerbehörde an“. Die Behörde im Kreis bittet selbst darum, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Kritisier die Ausländerbehörde des Kreises auch nicht.</li><li>Haushalt, Kürzungen, Stellenabbau oder Fälle pro Stelle von dir aus ansprechen. Und nicht „Ihre Beraterinnen sind überlastet“, frag lieber.</li><li>Am ersten Tag: „ganz Deutschland“, „bundesweit“, „900 Stellen“, Namen von Verbänden und Ämtern (Paritätischer, BAMF, BMI), „die Briefe sind überall dieselben“. Bitte heute auch nicht um eine Empfehlung oder um Kontakte zum Träger oder Verband.</li><li>„Sie wären die erste MBE in Deutschland“. Höchstens auf Nachfrage: „die erste Stelle mit eigenem Testzugang“, und nur, wenn das am 29.10. noch stimmt.</li><li>„Ich sehe nur Zahlen, keine Namen“ ohne Einschränkung. Richtig ist: „Über Ihre Ratsuchenden und ihre Briefe sehe ich nur Zahlen“, die Server-Protokolle gibt es zusätzlich.</li><li>Verallgemeinerungen ohne Beleg wie „Auf Deutsch anrufen ist für viele das Schwerste“. Und die Generalprobe nicht als Geschichte erzählen.</lLine truncated
<h2>Quellen (nur falls jemand fragt)</h2><ul class="klein"><li>DeZIM-Evaluation der MBE: In 60,5 % der Fälle bekamen befragte Ratsuchende eine inhaltliche Erklärung oder Hilfe beim Übersetzen und Ausfüllen von Dokumenten (Befragung von 1.751 Ratsuchenden, Frühjahr 2024, S. 36–37). Im Pitch: „rund sechs von zehn befragten Ratsuchenden“, nur wenn es passt. <span style="word-break:break-all">(https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)</span></li><li>DeZIM-Evaluation: Das häufigste Hauptanliegen sind rechtliche Fragen zum Aufenthalt (27,0 %, Tabelle 7, S. 36). Das ist die Begründung für den Musterbrief der Ausländerbehörde. <span style="word-break:break-all">(https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)</span></li><li>DeZIM-Evaluation: Das Leitbild der MBE ist „Hilfe zur Selbsthilfe“ (Bericht 2025, S. 6, 8). <span style="word-break:break-all">(https://www.dezim-institut.de/fileadmin/user_upload/fis/publikation_pdf/FA-6245.pdf)</span></li><li>BAGFW-Pressemeldung zum MBE-Kongress: MBE in rund 900 Beratungsstellen bundesweit (11.06.2026). Nur auf Nachfrage. <span style="word-break:break-all">(https://www.bagfw.de/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Pressemeldungen/PM_2026/20260611_PM_MBE-Kongress.pdf)</span></li><li>Träger der MBE Kirchheimbolanden ist die Förderinitiative Donnersberg e.V. (FID), ein eingetragener Verein, nicht kirchlich, Mitglied im Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland. <span style="word-break:break-all">(https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/das_sind_wir_start_15.html)</span></li><li>Die FID hat eine eigene betriebliche Datenschutzbeauftragung am Standort Kirchheimbolanden. <span style="word-break:break-all">(https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/kontakt_15.html)</span></li><li>Die FID bietet Alphabetisierungskurse an (u. a. Alpha-Mobil in Kirchheimbolanden). Deshalb gehört die Grenze „kein Vorlesen“ aktiv in den Pitch. <span style="word-break:break-all">(https://www.fid-donnersberg.de/2015/html/alphakurs_15.html)</span></li><li>Die FID betreibt die MBE auch in Alzey. Die MBE-Standorte des Paritätischen in RLP/Saarland sind u. a. ABZ Kaiserslautern und Wörth, das Referat Migration sitzt in Mainz. Das ist nur Hintergrund für den Weg nach dem Test. <span style="word-break:break-all">(https://www.paritaet-rps.org/fachinformationen/integration-migration)</span></li><li>Der Paritätische Gesamtverband ist Zentralstelle für die paritätische MBE und richtet MBE-Workshops aus. Nur Hintergrund, kein Thema am 29.10. <span style="word-break:break-all">(https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/projekte/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zuwanderer-mbe/)</span></li><li>Die Ausländerbehörde des Donnersbergkreises ist laut Integreat-Leitfaden sehr hoch ausgelastet und bittet, auf telefonische Nachfragen zu verzichten. Deshalb wird die Anruf-Hilfe nur für nötige Anrufe gezeigt (Termin absagen). <span style="word-break:break-all">(https://cms.integreat-app.de/donnersberg/de/wp-json/ig-mpdf/v1/pdf)</span></li><li>mbeon ist die Online-Beratung der MBE (Messenger-App, vom BMI finanziert, vom BAMF betreut). BehördenKlar ergänzt sie und konkurriert nicht damit. <span style="word-break:break-all">(https://www.der-paritaetische.de/themen/migration-und-internationale-kooperation/projekte/migrationsberatung-fuer-erwachsene-zugewanderte-mbe-mbeon/)</span></li><li>Das Data Processing Addendum von Anthropic mit EU-Standardvertragsklauseln ist Teil der Commercial Terms. Ein Data Privacy Framework ist nicht belegt. <span style="word-break:break-all">(https://www.anthropic.com/legal/data-processing-addendum)</span></li><li>Die MBE-Förderung ist 2026 bei 77,5 Mio. € eingefroren, der Regierungsentwurf 2027 sieht knapp 4 Mio. € weniger vor. Das ist nur der Grund für den Ton (keine Effizienz-Argumente), nicht ansprechen. <span style="word-break:break-all">(https://www.bagfw.de/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Publikationen/Factsheet/Factsheet_MBE_2026_Stand_August_2026.pdf)</span></li></ul>
</body></html>