Zuschneiden (Fixrunde 4) war der falsche Hebel: Egal wie breit die abgezogene
Zone, die Nische zwischen zwei Gassenstummeln entsteht erst durch die
FILLET-Rundung in junction_area() und liegt abseits der Gassenachse - ein
linearer Abzug entlang dieser Achse kann sie grundsaetzlich nicht erreichen.
Die Stummelbildung aus junction_area() in einen eigenen Helfer gezogen,
junction_arms(graph, node, kerb_only=False), mit einem Filter fuer Kanten ohne
Bordstein. junction_area() nutzt ihn ungefiltert und rundet wie bisher -
verhaelt sich dadurch identisch (913.566,7 m² in 213 Teilen am echten Netz,
bit-genau nachgemessen). _walk_source() in street.py nimmt jetzt nur noch die
rohen, ungerundeten Armstummel mit Bordstein (kerb_only=True) als Quelle,
ohne den kerbless_zone-Abzug aus Fixrunde 4 - die Nische entsteht dadurch gar
nicht erst, weil die Kreuzung ohne Rundung nur noch ueber ihre eigenen,
bordsteintragenden Arme in die Quelle eingeht.
Gemessen: an der Kreuzung mit drei Gassen und einem Boulevard verschwindet
der Rest in der Nische vollstaendig (0,0 statt der 27,14 m² aus Fixrunde 4)
- weiter als die fuer diese Runde erwartete Obergrenze von rund 6 m
Ausdehnung. Kriterium 4 damit erfuellt, keine weitere Variante noetig.
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_walk_source() nahm bisher die ganze junction_area() eines Knotens auf, sobald
irgendein anliegender Arm Bordstein hat - auch den Anteil, der zu einer dort
einmuendenden Gasse gehoert. Der Gehweg wuchs dadurch die volle Laenge des
Kreuzungsstummels die Gasse hinauf (bis zu setback+1, beim Boulevard 11 m)
statt nur um die Ecke. _kerbless_zone() bekommt den extra-Parameter zurueck
(_kerb_lines() und _walk_source() rufen sie beide mit 0.2 auf) und beschneidet
jetzt auch den Kreuzungsanteil der Gehwegquelle.
Gemessen: an einer T-Kreuzung (2 Gassen + 1 Wohnstrasse) verschwindet der
fehlerhafte Gassenstummel-Gehweg vollstaendig (53,11 -> 0,0 m2). An einer
4-Wege-Kreuzung mit 3 Gassen + 1 Boulevard reicht der Fix nicht aus: der Rest
in der Nische zwischen zwei Gassenstummeln schrumpft nur auf 27,14 statt der
erwarteten rund 2 m2, und seine maximale Ausdehnung von der Kreuzungsmitte
(11,14 m) liegt weit ueber der als Grenze genannten 3-4 m - dokumentiert als
bekannter, nicht ausreichend geloester Punkt, siehe Fixbericht.
Unabhaengig davon: MultiPolygon([result]) wirft TypeError, wenn result eine
GeometryCollection ist (intersection()/difference() liefern das gelegentlich
an Beruehrstellen, mit einer entarteten Nulllinie neben echten Polygonen).
Neuer Helfer to_multipolygon() in section.py filtert auf echte Polygone,
statt daran abzustuerzen; carriageway_area() und _sidewalk() nutzen ihn beide.
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Die Reichweitenzone aus der letzten Runde (Gehweg aus der ganzen Fahrbahn wachsen
lassen, dann eine Zone um jede bordsteinlose Klasse wieder abziehen) fragte die
falsche Richtung: "liegt dieser Punkt nahe einer Gasse?" statt "gehoert die
naechste Fahrbahn zu einer Klasse mit Bordstein?". Die Zone kennt ihre
Nachbarschaft nicht und frass dabei echten Wohnstrassen-Gehweg mit, sobald der
zufaellig nah an einer Gasse lag - 250 von 500 m2 bei einer parallelen Gasse mit
nur 0,5 m Korridorabstand, 7,58 m2 systematisch an jeder Gasse-Wohnstrasse-
Einmuendung, unabhaengig von der Gassenlaenge.
_walk_source(graph) baut die Fahrbahnquelle jetzt nur aus Kanten und Kreuzungen
mit mindestens einem bordsteintragenden Arm (ribbon()/junction_area(), gefiltert
auf SECTION[...].kerb). _sidewalk() waechst aus dieser Quelle statt aus der
ganzen Fahrbahn und braucht keinen nachtraeglichen Abzug mehr. _kerbless_zone()
bleibt nur noch fuer den Bordstein-Ausschluss in _kerb_lines(), mit dem
urspruenglichen festen Zuschlag von 0,2 m.
Rechenzeit am echten Netz gemessen: _walk_source() kostet zusaetzlich 1,8 s
(carriageway_area() braucht 2,45 s), build_street() insgesamt rund 5,1-5,2 s -
weit unter der 30-s-Schranke, kein Anlass, die Kreuzungsflaechen nur einmal
statt zweimal zu berechnen.
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Der eigene Fix aus der letzten Runde (_lots() zieht carriage.buffer(WALK_MAX) ab)
hatte einen neuen Fehler eingeführt: Der klassenunabhängige 3-m-Abzug frisst bei
der Gasse (walk=0,0, gar kein Gehweg) und bei der Wohnstraße (walk=2,5, nicht 3,0)
mehr weg, als dort tatsächlich Gehweg ist - eine echte Pflasterfläche neben einer
Gasse wurde bis zu WALK_MAX komplett als Gehweg gezählt statt als Restfläche.
An der Wurzel behoben: _kerbless_zone(graph, extra) berechnet den Korridor aller
Klassen ohne Bordstein aus der vollen Kantenmittellinie, mit extra als Parameter
statt festem Wert - _kerb_lines() ruft sie mit extra=0.2 auf (schmale Fuge an der
physischen Kante, unveraendert), _sidewalk() mit extra=WALK_MAX (muss die volle
Gehweg-Reichweite abdecken, sonst bliebe ein bis zu 2,8 m breiter Streifen
faelschlich Gehweg). Ein einzelner fester Radius fuer beide Zwecke funktioniert
nicht: zu schmal laesst echten Gehweg als Gehweg einer Klasse ohne Gehweg stehen,
zu breit schneidet er benachbarten, legitimen Bordstein weg - nachgerechnet mit
der vom Fix-Auftrag selbst vorgeschlagenen Testfixture, bevor der feste Wert
uebernommen wurde.
_lots() rechnet jetzt exakt (corridor.difference(carriage).difference(sidewalk))
statt mit einem eigenen Puffer, wie vorgegeben.
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_lots() zog bisher nur die Fahrbahn vom Korridor ab, nicht den Gehwegstreifen - weil
carriageway + 2*walk je Klasse genau den Korridor ergibt, war "Korridor minus Fahrbahn"
wörtlich der Gehweg und legte ihn ab 80 m Straßenlänge ein zweites Mal als Restfläche
darüber. _sidewalk() hielt die MultiPolygon-Zusage nicht (derselbe Fehler wie bei
carriageway_area() in Task 6): ein leeres Ergebnis kam als leeres Polygon zurück statt
als leeres MultiPolygon. _kerb_lines() nimmt jetzt die volle Kantenmittellinie statt
ribbon() für den Gassen-/Brückenausschluss, weil ribbon() an der Kreuzung endet und der
Bordstein sonst im Einmündungstrichter stehen bliebe.
Die im Fix-Auftrag genannte Test-Konfiguration für den dritten Punkt (30 m lange Gasse)
zeigte den gemeldeten Fehler nicht: ribbon() liefert dort kein None (Setback 5,5 m,
30-5,5=24,5 >= 1,0), der alte Ausschluss deckte die Gasse also schon vollständig ab. Der
Fehler braucht eine Gasse kürzer als setback+1=6,5 m - erst dann liefert trimmed_line()
None und der alte Code baut gar keinen Ausschluss. Testkonfiguration entsprechend auf
eine 5 m kurze Gasse korrigiert, siehe task-7-report.md für die vollständige Herleitung.
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Ein Prüfkörper korrigiert: Der Splitter in
test_kleine_reststuecke_fallen_weg_grosse_bleiben lag direkt an derselben
Korridorkante wie die Ausbuchtung und verschmolz dort schon bei unary_union()
mit ihr, bevor der LOT_MIN-Filter überhaupt etwas zu tun bekam. Mit einer
kleinen Lücke zum Rand bleibt er ein eigenständiges 2-m²-Polygon und fällt
durch den Filter - der Test prüft jetzt tatsächlich das Wegfallen kleiner
Reststücke, nicht nur, dass große bleiben.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>