BrandLoop (videogen)
KI-Video-Generierung mit lernender Brand-Knowledge-Base (Elo-Scoring über Attribute).
- Prototyp: prototyp-app.html – statische Preview unter
videogen.project.webklar.com - Desktop-Ansicht: Design-Handoff für die Desktop-Adaption in design/desktop-ansicht/ (Spezifikation: README.md)
- Backend: selbst gehostetes Appwrite (
https://appwrite.webklar.com/v1), Projekt BrandLoop6a5cee34002bb8360c34, Datenbankbrandloop
App (client/)
Expo / React Native, eine Codebase für Web und nativ. Stand: Gerüst aus E1 – drei Tabs, sonst leer.
npm --prefix client run web
Bildgenerierung
Zwei Job-Typen arbeitet der Dispatcher ab – serverseitig, weil der Anbieter-Schlüssel nicht ins Client-Bundle darf:
| Job | Entsteht bei | Ergebnis |
|---|---|---|
modell_gen |
Modell anlegen (Person, Produkt, Kulisse) | 4 Varianten als Entwurfs-Versionen, eine wird freigegeben |
bild_gen |
Post erstellen | Bilderkette in post_images |
Logo-Sonderfall: Wer eine Datei hochlädt, bekommt sie unverändert als freigegebene Version – ab da wird sie nie neu generiert. Wer keine hat, bekommt Entwürfe. Sobald etwas freigegeben ist, weist der Dispatcher jede weitere Generierung auf dieses Asset ab. So bleibt die Brand-Regel gewahrt, ohne Marken ohne Logo auszusperren.
node scripts/job-dispatcher.mjs
Ohne Angabe läuft er auf auto und probiert der Reihe nach Ark → OpenRouter →
Platzhalter. Ark steht vorn, weil Seedream mit 0,045–0,090 $ je Bild günstiger
ist als Gemini mit 0,14 $ und in eu-west läuft. Ist Ark nicht freigeschaltet,
fällt die Kette still auf OpenRouter zurück; jede Zeile im Log nennt den
Anbieter, der geliefert hat.
Unterschieden wird zwischen „Anbieter nicht verfügbar" (Konto zu, kein Guthaben) und einem echten Fehler – nur beim ersten Fall wird weitergereicht, damit ein inhaltlicher Fehler nicht stillschweigend überdeckt wird.
Fest wählen geht weiterhin: BILD_ANBIETER=stub|ark|openrouter.
Voraussetzungen je Anbieter: OpenRouter braucht gekauftes Guthaben (eine hinterlegte Karte genügt nicht – es ist ein Prepaid-Konto). BytePlus Ark braucht die Aktivierung je Modell in der Konsole unter Model activation; das ist keine Zahlungsfrage, verlangt aber die Zustimmung zu mehreren Verträgen.
Demo-Daten
Demo-Daten zum Anschauen (Marke, zwei Ordner, vier Modelle mit echten Bildern
aus uploads/) – legt alles als Client an, belegt damit nebenbei die
Rechte, und ist idempotent:
node scripts/seed-demo.mjs
Die Mandantentrennung lässt sich jederzeit nachprüfen – legt zwei echte Konten an, prüft über die API und räumt sich selbst auf:
node scripts/test-mandanten.mjs
Die Appwrite-SDKs sind exakt gepinnt (appwrite@23.0.0,
react-native-appwrite@0.25.0): der Server läuft 1.8.1, neuere SDKs sprechen
Response-Format 1.9.x. Beim Server-Upgrade beide zusammen anheben.
Konfiguration (Endpoint, Projekt-ID, DB-ID) steht in client/app.json unter
expo.extra.appwrite. Der Appwrite-Server-Key gehört dort nicht hinein –
er landet sonst im Client-Bundle; er steht in der .env im Repo-Root und wird
nur von scripts/ und später von Appwrite-Functions benutzt.
Datenbank-Setup
Das komplette Schema (22 Tabellen, Indizes, 5 Storage-Buckets, internes Dev-Team) legt scripts/setup-appwrite.mjs an – idempotent, kann nach Plan-Erweiterungen jederzeit erneut laufen:
# API-Key liegt als BRANDLOOP_APPWRITE_API_KEY in /home/webklar/apps/.env, dann einfach:
node scripts/setup-appwrite.mjs
# oder explizit:
APPWRITE_API_KEY=... node scripts/setup-appwrite.mjs
Der API-Key braucht die Scopes Databases/Tables (read+write), Storage/Buckets (read+write), Teams (read+write).
Prompt-Templates (P1–P18)
Alle 18 Prompts des Prompt-Inventars liegen versioniert in prompts/ (Konventionen
und Slot-Registry: prompts/README.md) und werden mit
scripts/seed-prompts.mjs in die Tabelle prompt_templates
geseedet — idempotent: Inhaltsänderung ⇒ neue Zeile version+1, alte Zeilen aktiv=false.
P8 ist eine Familie (1× Regie-Kern + 4 Modell-Adapter seedance/veo/sora/wan) = 22 Zeilen.
Das Skript seedet außerdem die 4 globalen Brand-Regeln in rules.
node scripts/seed-prompts.mjs
Bewusste Abweichungen vom DB-Plan
- Referenzen als indizierte String-Spalten (size 64) statt Relationship-Spalten.
Appwrite-Relationships sind nicht filter-/indizierbar – der Top-N-Index auf
attribute_scores(brand_id, folder_id, category_id, score DESC) und alle Listen-Queries brauchen aber genau das. Many-to-many (videos.attribute_ids) ist ein String-Array (Query.contains). IDs mit 64 Zeichen, weil uuid4 = 36 Zeichen. created_at-Spalten entfallen – Appwrite pflegt$createdAtautomatisch (Indizes nutzen$createdAtdirekt, z. B.score_events,jobs).- Enum-Werte ohne Umlaute (
laeuftstattläuft). attributes.tags: Key-Index statt Volltext-Index – Appwrite verbietet Fulltext auf Array-Spalten; Tag-Suche läuft überQuery.contains.- S3/Hetzner-Backend für Storage ist eine instanzweite Appwrite-Einstellung
(
_APP_STORAGE_DEVICE) und betrifft alle Projekte auf dem Server – wird daher nicht vom Skript gesetzt, sondern muss bewusst am Server konfiguriert werden. Aktuell: lokales Storage.
Rechte-Modell
rules+prompt_templates: Tabellen-Rechte nur für Teaminternal(Dev-Modus) 🔒- Alle anderen Tabellen:
rowSecurityan, keine Tabellen-Rechte – Zeilen bekommen beim Anlegen die Team-Permission der jeweiligen Brand (Multi-Tenant). consents-Bucket: zusätzlich Lese-Recht für Teaminternal.- Append-only per Konvention (Server-Key schreibt):
score_events,video_metrics,jobs.
Noch offen (laut Plan)
- Appwrite Functions:
elo-update,favorit-berechnen,ads-metriken-holen,kategorie-durchschnitt,archivierung,job-dispatcher - Stripe-Anbindung (metered billing über
usage_records)